Business Class von Etihad: Im Value-Tarif ist die Platzauswahl nicht mehr kostenlos.

Business Class ValueEtihad streicht Platzauswahl und Lounge-Zugang aus einem Business-Tarif

Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi kürzt die Leistungen in ihrem günstigsten Business-Class-Tarif. Damit folgt Etihad ihren Konkurrentinnen Emirates und Qatar.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zuerst machten es Billigfluggesellschaften: Sie boten nur noch das reine Fliegen an und machten Sitzplatzreservierung, Essen, Aufgabegepäck und weitere Dinge, die einst wie selbstverständlich zum Flug dazu gehörten, zu kostenpflichtigen Zusatzleistungen.

Andere Fluglinien übernahmen das Konzept, indem sie ihre Economy-Tarife aufspalteten. So gibt es beispielsweise bei Lufthansa auf der Langstrecke heute die Economy-Tarife Light, Basic, Basic Plus, Green und Flex mit verschiedenen Leistungen und entsprechend unterschiedlichen Preisen. Zudem entstand die Zwischenklasse Premium Economy.

Etihad speckt im Tarif Business Value ab

Aber auch in der Business Class begannen Airlines, das Angebot aufzufächern. So bietet Etihad Airways - die keine Premium Economy hat - nicht nur vier Economy-Tarife (Basic, Value, Comfort und Deluxe) an, sondern auch drei Business-Class-Tarife: Value Comfort und Deluxe. Außerdem gibt es bei der Fluggesellschaft aus Abu Dhabi eine Frist Class.

Im günstigsten Business-Tarif Value speckt Etihad nun ab: Bei Buchungen ab dem 4. März ist kein kostenloser Lounge-Zugang mehr enthalten und keine kostenlose Sitzplatzauswahl, wie zuerst das Portal Vielfliegertreff berichtete. Zudem sind Buchungen in Business Value und Economy Value nicht mehr erstattungsfähig.

Bild: Screenshot etihad.com

Auch Emirates und Qatar mit solchen Tarifen

Für die Business-Deluxe- und First-Class-Reisenden stellt Etihad dagegen in Aussicht, dass «in Zukunft» Wlan enthalten sein und automatisch bereitgestellt wird. Außerdem werde der Chauffeur-Service ausgeweitet. Ein Datum nennt die Fluglinie dazu nicht. Etihad erklärt zu den Umstellungen, man wolle «Preispunkte differenzieren» und mehr Auswahl bieten.

Unter den drei großen Golf-Airlines ist Etihad die letzte, die auf einen Business-Class-Tarif ohne Lounge-Zugang umstellt. Bei Emirates gibt es bereits seit 2019 den Tarif Business Special, bei Qatar Airways seit 2021 den Tarif Business Lite. Beide enthalten keinen Lounge-Zugang. Bei Qatar kann der Sitz kostenlos gewählt werden, bei Emirates gilt: «Kostenlos für alle Fluggäste, die nach dem Öffnen des Check-ins einen Sitzplatz wählen.»

Mehr zum Thema

Etihad erneuert App und Webseite

Etihad erneuert App und Webseite

Airbus A350 von Etihad: Die Golfairline wächst bei den Destinationen  unfd Frequenzen.

Etihad: «Schauen uns 25 potenzielle neue Ziele in Europa an»

Etihad steigerte Passagierzahlen im Jahr 2024 um fast ein Drittel

Etihad steigerte Passagierzahlen im Jahr 2024 um fast ein Drittel

British Airways zeigt das neue Design ihrer Lounges: So soll die Bar künftig in Miami aussehen.

So gestaltet British Airways künftig ihre Lounges

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack