Etihad will Qantas beerben

Die australische Airline Qantas will einen Teil ihrer internationalen Routen streichen - und schon springt die Konkurrenz in die Bresche.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Qantas kämpft gegen die roten Zahlen und plant eine radikale Restrukturierung. Wie der Konzern am Morgen bekannt gab, plant er die Streichung von etwa 1000 Arbeitsplätzen. Auch die Flotte will die Airline erneuern. Bis zu 110 A-320-Maschinen von Airbus will sie dafür kaufen.

Außerdem dürfte Qantas in der kommenden Woche eine Neuordnung der internationalen Routen bekannt geben. Sehr wahrscheinlich wird die australische Airline einen Teil der internationalen Strecken streichen, die nicht mehr profitabel genug sind. So will der Konzern den Verlust, der für dieses Jahr auf etwa 200 Millionen Dollar geschätzt wird, eindämmen.

John Hogan will davon profitieren. Hogan, ebenfalls Australier, ist Chef der in Abu Dhabi ansässigen Fluggesellschaft Etihad. Und will sich die Strecken, die Qantas fallen lässt, nun unter den Nagel reißen. Hogan sagte in einem Interview mit der Zeitung «The Age», Etihad würde mit Freude die Lücken, die die Quantas-Restrukturierung hinterlässt, wieder schließen.

Welche Lücken genau das sein könnten, darüber wird momentan nur spekuliert. In der Branche munkelt man von einer Stillegung der Strecke Los Angeles-New York. Aber auch die Ziele Buenos Aires, Honolulu und Mumbai stünden laut «The Age» zur Debatte.

Arabische Airlines machen es Qantas schwer

Etihad Airways ist erst sieben Jahre alt. Die Airline konkurriert mit Qatar und Emirates, die ebenfalls im Mittleren Osten ansässig sind. die Konkurrenz aus dieser Region hat einen großen Anteil am Rückgang der Qantas-Passagierzahlen. Der Marktanteil von Qantas an internationalen Routen hat sich von 35 aus 20 Prozent verringert.

Qantas-CEO Alan Joyce sieht die Schuld daran bei asiatischen und arabischen Anbietern. In einem Interview mit dem Portal Australian Business Traveler betonte er, dass die Zahl an australischen Passagieren um zehn Prozent zugenommen habe. Die Anzahl der australischen Reisenden, die bei internationalen Anbietern buchten, sei aber um 39 Prozent gestiegen.

Aufgrund dieser Entwicklung gründet die australische Fluggesellschaft gleich zwei neue Tochtergesellschaften in Asien, um vom wachsenden Markt in der Region zu profitieren.. Eine davon sei im Premium-Bereich geplant, eine im Low-Cost-Segment. Singapur oder Kuala Lumpur könnten mögliche Standorte der neue Airlines sein.

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil