Saab 2000 von Etihad Regional: Viel Geld vom potenten Investor.

Hohe Kredite für Darwin/Etihad RegionalEtihad hilft Etihad Regional mit 50 Millionen

Neue Zahlen zeigen: Die Golfairline investierte massiv in ihre Schweizer Partnerin. Etihad zeichnete nicht nur Kapital sondern gewährte Darwin/Etihad Regional auch hohe Kredite.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Anfang Juni war es soweit. Nach einer monatelangen Prüfung gab die Schweizer Aufsichtsbehörde Bundesamt für Zivilluftfahrt grünes Licht für den Einstieg von Etihad bei der Regionalfluglinie Darwin Airline. Der Luftfahrtriese aus Abu Dhabi zeichnete in der Folge eine Kapitalerhöhung über 10 Millionen Franken. Er sicherte sich eine Beteiligung von 33,3 Prozent.

Das war längst nicht alles, wie der vertrauliche Geschäftsbericht von Etihad Airways zeigt, der nun an die Öffentlichkeit gelangte. Die Golfairline gewährte ihrer Schweizer Partnerin, die heute als Etihad Regional durch Europa fliegt, auch zwei Kredite. Der erste beläuft sich auf 20 Millionen Franken (18,5 Millionen Euro) und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Er ist gemäß den Unterlagen mit einem «vereinbarten Zinsfuß» zu verzinsen. Das deutet auf Vorzugskonditionen hin, da sonst üblicherweise von «marktüblichen» Konditionen gesprochen wird.

Aktionärs-Darlehen ein «übliches Instrument»

Das zweite Darlehen umfasst ebenfalls 20 Millionen Franken. Es ist drei Jahre lang zinslos. Ab dem vierten Jahr fallen dann Zinszahlungen an. Vier Jahre lang muss es auch nicht zurückbezahlt werden. Danach hat Darwin/Etihad Regional drei Jahre Zeit, den Kredit abzubezahlen. Beide Kredite wurden 2014 gewährt. «Die Zahlen wurden gegenüber den Schweizer Aufsichtsbehörden offengelegt und von ihnen genehmigt. Das Airline-Geschäft ist kapitalintensiv und Darlehen von Aktionären sind ein übliches Element bei der Finanzierung», kommentiert ein Sprecher der Schweizer Airline.

Das Geld hatte Darwin bitter nötig. Sie baute nach Bekanntgabe der Kooperation mit Etihad im Dezember 2013 das Streckennetz stark aus. Aus dem Konkurrenzkampf mit der Swiss ging die Schweizer Regionalairline aber als Verliererin hervor. Sie musste daher ihr Streckennetz wieder massiv zusammenstreichen. Ihr war das Geld ausgegangen. Inzwischen profiliert sie sich mit Nischenstrecken und Auftragsflügen für Schwesterairlines wie Alitalia und Air Berlin.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack