Doppelpack Air Berlin und Etihad: Die deutsche Airline will es zusammen mit ihrem Großaktionär endlich schaffen.

Codeshare mit Air BerlinEtihad geht gegen deutsche Behörde vor Gericht

Die deutschen Behörden bewilligten die Codeshare-Flüge von Etihad und Air Berlin noch immer nicht, die in zwei Tagen starten sollen. Nun kämpft die Golfairline vor Gericht darum - mit Erfolg.

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Luftfahrt

Am 25. Oktober ist Flugplanwechsel. Für die Wintersaison 2015/16 haben Etihad Airways und Air Berlin 29 Codeshare-Flüge geplant. Das heißt, 29 Flüge der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft zu Zielen in Europa, den USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate tragen auch Etihad-Flugnummern. Doch obwohl es bis zum Start nur noch zwei Tage geht, haben die beiden Fluglinien noch immer kein Okay vom deutschen Luftfahrt-Bundesamtbekommen.

Darum zog Etihad nun vor den Richter. Man habe am Freitagmorgen (23 Oktober) beim Verwaltungsgericht in Braunschweig eine gerichtliche Verfügung verlangt, so die Golfairline in einer Medienmitteilung. Angesichts der noch immer ausstehenden Bewilligung sei man zum Schritt gezwungen. «Wir können nicht mehr länger abwarten», so Etihad.

Schutz der 8000 Angestellten von Air Berlin

Die Fluglinie weist in ihrer Erklärung daraufhin, dass das Luftfahrt-Bundesamt seit 2012 sieben Flugpläne in Serie bewilligt habe. Der Gang vor Gericht sei nötig, um die 8000 Angestellten von Air Berlin in Deutschland und die Passagiere zu schützen, die bereits 82.000 Tickets für die Wintersaison gebucht hätten.

Ergänzung von 18:15 Uhr: Das Verwaltungsgericht Braunschweig gab am späteren Freitag (23. Oktober) Etihad Airways Recht. Es erließ eine einstweilige Verfügung. Später am Freitag bewilligte das Bundesverkehrsministerium in Berlin dann die Codeshare-Flüge befristet bis zum 15. Januar 2016. Mehr dazu lesen Sie hier.

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