Jet von Etihad Airways: Mehr direkte Verbindungen geplant.

AussichtenEtihad fühlt sich trotz Air-Berlin-Pleite fit

Mit Air Berlin und Alitalia hat sich Etihad Airways kräftig verkalkuliert. Dennoch sieht sich die Golfairline auf Kurs. Einer Kooperation mit Emirates erteilt sie eine Absage.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mit 29,2 Prozent war Etihad an Air Berlin beteiligt. Als die Nationalairline der Vereinigten Arabischen Emirate der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft im August den Geldhahn zudrehte, meldete diese Insolvenz an. An Alitalia beteiligte sich Etihad sogar mit 49 Prozent. Auch die italienische Fluggesellschaft ging insolvent und steht zum Verkauf.

Der Architekt der Beteiligungsstrategie, Etihad-Aviation-Group-Chef James Hogan, musste schon im Mai seinen Hut nehmen. Im Juli meldet Etihad dann für das vergangene Jahr 1,87 Milliarden Dollar Verlust. Die Beteiligungen an Air Berlin und Alitalia kosteten 808 Millionen Dollar. Trotz dieser Rückschläge gibt sich Etihad vorsichtig positiv.

Keine weiteren Ausstiege geplant

«Es gibt ein Leben jenseits von Air Berlin und Alitalia», sagte Etihad-Airways-Chef Peter Baumgartner der Zeitung The National. Die Beteiligungen hätten sich anders entwickelt als geplant. Das habe zu einem «Realitätscheck» geführt mit Blick darauf, wo man morgen, in fünf Jahren und in zehn Jahren stehen wolle. Einen Plan, aus weiteren Partnerschaften auszusteigen, gibt es laut dem Chef der Airline aus Abu Dhabi nicht.

Der Chef von Etihad Airways sagte, es seien zuletzt raue Zeiten gewesen, «nicht nur für Etihad, sondern für alle Airlines im Nahen Osten, aufgrund des niedrigen Ölpreises und der Überkapazitäten».  Auch Sicherheitsfragen und Terrorismus hätten zu einer Situation beigetragen, die «nahe am perfekten Sturm war», so Baumgartner.

Mehr Point-to-Point-Verkehr

2017 wird nun laut dem Airline-Chef ein «weitere flaues Jahr» sein, was die Kapazitäten angeht. «Aber es ist nicht alles Untergang und Düsternis», so Baumgartner. «Die Verluste im Sommer spiegeln nicht die operative Leistung der Fluggesellschaft wider.» Zusätzlich setzt Etihad neue Schwerpunkte und will sich so künftig stärker auf den direkten Verkehr der Point-to-Point-Märkte  fokussieren, der unter anderem höhere Renditen verspreche als über Abu Dhabi geleitete Umsteigeverbindungen, sagte der Etihad-Airways-Chef.

Die Fluglinie will auch 2018 sparen. Neue Flugzeugbestellungen sind nicht geplant. Die Fusion mit einer anderen Airline kommt laut Baumgartner nicht in Frage. «Es gibt eine Menge sinnvolle Gespräche, die im Luftfahrtsektor stattfinden und die schon vor langer Zeit hätten stattfinden sollen», sagte er.  Aber das komme nicht dem nahe, was manche Bericht suggeriert hätte. Damit bezog sich der Etihad-Airways-Chef offenbar auf Spekulationen über einen Zusammenschluss, die die Runde machten, nachdem Emirates-Präsident Tim Clark laut über eine Kooperation mit Etihad nachgedacht hatte.

Mehr zum Thema

Tony Douglas: Zurück nach Abu Dhabi.

Auf diesen Mann hat niemand gewettet

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack