Airbus A330 von Etihad: Ganz in Weiß gehalten.

Flug von Etihad aus Abu DhabiHistorischer Flug von Etihad nach Israel - ganz in Weiß

Die beiden Länder pflegen keine diplomatische Beziehungen. Erstmals landete jetzt ein Flugzeug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten offiziell in Israel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Astronauten berichten nach ihrem ersten Flug ins Weltall oftmals von derselben Beobachtung: Von hoch oben lassen sich keine Ländergrenzen erkennen. Auf die Luftfahrt lässt sich dies nur bedingt übertragen: Überflugsrechte, Flugsicherungsanweisungen oder zugeteilte Zeitfenster machen den Himmel weniger grenzenlos, als das Reinhard Mey im Lied «Über den Wolken» vermutet.

Auch politische Verhältnisse machen gewisse Flugrouten unmöglich. Weil Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate keine diplomatischen Beziehungen pflegen, gab es bisher keine Flüge zwischen den Staaten. Ausgerechnet die Covid-19-Pandemie, die in den vergangenen Wochen viele Ländergrenzen verschloss, hat die beiden Nationen aus dem Nahen Osten erstmals auf dem Luftwege verbunden.

Medizinische Güter an Bord

Am Dienstag (19. Mai) landete am Ben Gurion Airport in Tel Aviv ein Airbus A330 von Etihad, der in Abu Dhabi gestartet war. Mit Flug EY9607 fand zum allerersten Mal ein offizieller Flug zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel statt. An Bord befanden sich medizinische Hilfsgüter, die im Kampf gegen Covid-19 für Palästinenser eingesetzt werden, wie eine Sprecherin der Airline erklärte.

Der Airbus A330-200 mit der Registrierung A6-EYP war bei dem Flug komplett in weißen Farben gehüllt, wie Bilder in sozialen Medien zeigen. Logo oder Schriftzüge fehlen vollkommen. Nur auf den ausgeladenen Gütern ist der Absender UAE zu sehen, was für United Arab Emirates steht.

Früher noch alte Lackierung

Ob dies im Zusammenhang mit dem besonderen Erstflug steht, ist unklar. Fotos diverser Spotter-Datenbanken zeigen, dass der 13 Jahre alte A330 zuvor noch die alte Lackierung von Etihad trug.

Am Donnerstag wurde jedoch bekannt, dass Palästina die Lieferung ablehnt. Sie wollten nicht eine Brücke für bessere Beziehungen arabischer Länder mit Israel sein, so die Begründung.

Mehr zum Thema

Silhouette einer Boeing 737: Privatjet aus Dubai derzeit oft in Tel Aviv.

Mysteriöse Flüge zwischen Dubai und Israel

Dreamliner von Air India: Probleme mit den Cockpitscheiben.

Historischer Flug über Saudi-Arabien nach Israel

Satellitenaufnahme des Sudan, gut sichtbar der Nil: Überflüge nach Israel bleiben nicht gestattet.

Sudan sagt Nein zu Überflügen nach Israel

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Serco wird erster zertifizierter Anbieter für Flughafenfeuerwehr-Schulungen in den Emiraten

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies