Airbus A330 von Etihad: Ganz in Weiß gehalten.

Flug von Etihad aus Abu DhabiHistorischer Flug von Etihad nach Israel - ganz in Weiß

Die beiden Länder pflegen keine diplomatische Beziehungen. Erstmals landete jetzt ein Flugzeug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten offiziell in Israel.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Astronauten berichten nach ihrem ersten Flug ins Weltall oftmals von derselben Beobachtung: Von hoch oben lassen sich keine Ländergrenzen erkennen. Auf die Luftfahrt lässt sich dies nur bedingt übertragen: Überflugsrechte, Flugsicherungsanweisungen oder zugeteilte Zeitfenster machen den Himmel weniger grenzenlos, als das Reinhard Mey im Lied «Über den Wolken» vermutet.

Auch politische Verhältnisse machen gewisse Flugrouten unmöglich. Weil Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate keine diplomatischen Beziehungen pflegen, gab es bisher keine Flüge zwischen den Staaten. Ausgerechnet die Covid-19-Pandemie, die in den vergangenen Wochen viele Ländergrenzen verschloss, hat die beiden Nationen aus dem Nahen Osten erstmals auf dem Luftwege verbunden.

Medizinische Güter an Bord

Am Dienstag (19. Mai) landete am Ben Gurion Airport in Tel Aviv ein Airbus A330 von Etihad, der in Abu Dhabi gestartet war. Mit Flug EY9607 fand zum allerersten Mal ein offizieller Flug zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel statt. An Bord befanden sich medizinische Hilfsgüter, die im Kampf gegen Covid-19 für Palästinenser eingesetzt werden, wie eine Sprecherin der Airline erklärte.

Der Airbus A330-200 mit der Registrierung A6-EYP war bei dem Flug komplett in weißen Farben gehüllt, wie Bilder in sozialen Medien zeigen. Logo oder Schriftzüge fehlen vollkommen. Nur auf den ausgeladenen Gütern ist der Absender UAE zu sehen, was für United Arab Emirates steht.

Früher noch alte Lackierung

Ob dies im Zusammenhang mit dem besonderen Erstflug steht, ist unklar. Fotos diverser Spotter-Datenbanken zeigen, dass der 13 Jahre alte A330 zuvor noch die alte Lackierung von Etihad trug.

Am Donnerstag wurde jedoch bekannt, dass Palästina die Lieferung ablehnt. Sie wollten nicht eine Brücke für bessere Beziehungen arabischer Länder mit Israel sein, so die Begründung.

Mehr zum Thema

Silhouette einer Boeing 737: Privatjet aus Dubai derzeit oft in Tel Aviv.

Mysteriöse Flüge zwischen Dubai und Israel

Dreamliner von Air India: Probleme mit den Cockpitscheiben.

Historischer Flug über Saudi-Arabien nach Israel

Satellitenaufnahme des Sudan, gut sichtbar der Nil: Überflüge nach Israel bleiben nicht gestattet.

Sudan sagt Nein zu Überflügen nach Israel

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg