Swiss und Emirates in Zürich: Die Airlines sind keine Freunde.

Fünfte FreiheitEmirates will nicht via Schweiz nach Mexiko

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein Gesuch für Flüge von Dubai via Schweiz nach Mexiko gestellt. Doch weder Emirates noch Etihad haben Interesse daran.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Meldung sorgte vor einigen Tagen für Aufsehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten ein Gesuch für einen Flug einer Fluggesellschaft via Schweiz nach Mexiko gestellt, berichtete die Zeitung Schweiz am Sonntag. Die schweizerische Aufsichtsbehörde Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl bestätigte auch, dass ein solcher Antrag eingegangen ist. Er werde derzeit geprüft, ein Entscheid sei in den nächsten Wochen zu erwarten.

Umso erstaunlicher ist es, dass keine der beiden großen Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wirklich Lust auf eine solche Verbindung zu haben scheint. «Emirates hat zurzeit keine Pläne, Direktverbindungen zwischen der Schweiz und einem anderen Ziel außer des Drehkreuzes Dubai durchzuführen», erklärt ein Sprecher der Golfairline. Bei Etihad will man sich zwar nicht offiziell zum Thema äußern. Interne Kreise erklären aber gegenüber aeroTELEGRAPH, dass so etwas überhaupt nicht zur Debatte stehe.

Früher flog Emirates via Hamburg nach New York

Auch anderswo will die Fluglinie aus Dubai nicht die fünfte Freiheit beanspruchen. Sie kommt zum Zuge, wenn eine Fluggesellschaft Flüge zwischen dem Heimatstaat und zwei fremden Staaten anbieten will. «Emirates hat zurzeit keine Pläne, Direktverbindungen zwischen Deutschland und einem anderen Ziel außer des Drehkreuzes Dubai durchzuführen», so der Sprecher weiter. Derzeit beansprucht die Golfairline das Recht nur auf der Strecke Dubai – Mailand – New York. Bis 2008 war sie auch mal via Hamburg nach New York geflogen. Diese Strecke wurde aber aufgegeben.

Es gab indes immer wieder Gerüchte, dass Emirates in Europa mehr Punkte sucht, von denen aus sie zu anderen Kontinenten weiter fliegen kann. So war von Paris – Los Angeles, Madrid – Buenos Aires und Lissabon – Rio de Janeiro die Rede. Bewahrheitet haben sich diese Gerüchte aber bislang nicht.

Alles nur ein Versuchsballon?

Vielleicht ist das Ganze also einfach nur ein Versuchsballon. Er reichte aber zumindest, um die Swiss in Aufruhr zu versetzen. Man fordere eine restriktive Handhabung der Verkehrsrechte in fünfter Freiheit, erklärte die Lufthansa-Tochter. Die Behörde solle die Interessen der Volkswirtschaft Schweiz im Auge behalten. Eine Frage stellt sich dabei allerdings: Wenn Schweiz - Mexiko eine so interessante Verbindung wäre, warum bietet sie denn bislang keine Fluggesellschaft an?

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 zur ILA Berlin

ticker-emirates

Emirates setzt ersten von zwei auf drei Klassen umgebauten Airbus A380 wieder im Betrieb ein

Emirates: Bald ab Tel Aviv in die Welt?

Emirates könnte bald Langstrecken ab Tel Aviv anbieten

ticker-emirates

Emirates beginnt Bau des neuen XXL-Wartungszentrums in Dubai

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies