Swiss und Emirates in Zürich: Die Airlines sind keine Freunde.

Fünfte FreiheitEmirates will nicht via Schweiz nach Mexiko

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein Gesuch für Flüge von Dubai via Schweiz nach Mexiko gestellt. Doch weder Emirates noch Etihad haben Interesse daran.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Meldung sorgte vor einigen Tagen für Aufsehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten ein Gesuch für einen Flug einer Fluggesellschaft via Schweiz nach Mexiko gestellt, berichtete die Zeitung Schweiz am Sonntag. Die schweizerische Aufsichtsbehörde Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl bestätigte auch, dass ein solcher Antrag eingegangen ist. Er werde derzeit geprüft, ein Entscheid sei in den nächsten Wochen zu erwarten.

Umso erstaunlicher ist es, dass keine der beiden großen Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wirklich Lust auf eine solche Verbindung zu haben scheint. «Emirates hat zurzeit keine Pläne, Direktverbindungen zwischen der Schweiz und einem anderen Ziel außer des Drehkreuzes Dubai durchzuführen», erklärt ein Sprecher der Golfairline. Bei Etihad will man sich zwar nicht offiziell zum Thema äußern. Interne Kreise erklären aber gegenüber aeroTELEGRAPH, dass so etwas überhaupt nicht zur Debatte stehe.

Früher flog Emirates via Hamburg nach New York

Auch anderswo will die Fluglinie aus Dubai nicht die fünfte Freiheit beanspruchen. Sie kommt zum Zuge, wenn eine Fluggesellschaft Flüge zwischen dem Heimatstaat und zwei fremden Staaten anbieten will. «Emirates hat zurzeit keine Pläne, Direktverbindungen zwischen Deutschland und einem anderen Ziel außer des Drehkreuzes Dubai durchzuführen», so der Sprecher weiter. Derzeit beansprucht die Golfairline das Recht nur auf der Strecke Dubai – Mailand – New York. Bis 2008 war sie auch mal via Hamburg nach New York geflogen. Diese Strecke wurde aber aufgegeben.

Es gab indes immer wieder Gerüchte, dass Emirates in Europa mehr Punkte sucht, von denen aus sie zu anderen Kontinenten weiter fliegen kann. So war von Paris – Los Angeles, Madrid – Buenos Aires und Lissabon – Rio de Janeiro die Rede. Bewahrheitet haben sich diese Gerüchte aber bislang nicht.

Alles nur ein Versuchsballon?

Vielleicht ist das Ganze also einfach nur ein Versuchsballon. Er reichte aber zumindest, um die Swiss in Aufruhr zu versetzen. Man fordere eine restriktive Handhabung der Verkehrsrechte in fünfter Freiheit, erklärte die Lufthansa-Tochter. Die Behörde solle die Interessen der Volkswirtschaft Schweiz im Auge behalten. Eine Frage stellt sich dabei allerdings: Wenn Schweiz - Mexiko eine so interessante Verbindung wäre, warum bietet sie denn bislang keine Fluggesellschaft an?

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates prüft offenbar neue Strecke: Mailand - Lima

ticker-emirates

Emirates kurbelt Nachfrage an - unbegrenzt kostenlose Umbuchungen für Dubai-Flüge

ticker-emirates

Emirates bleibt bis 2033 Hauptsponsor des FC Arsenal

Foto der Boeing 777X aus dem Mai 2020: Ist eine Modernisierung der D-ABTA möglich und sinnvoll?

Auch Lufthansa will veraltete Boeing 777X nicht akzeptieren

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack