A380 von Emirate: Nicht groß genug

Lukrativer AuftragUS-Regierung fliegt mit Emirates statt United

Emirates schnappt United mit Schützenhilfe von Jetblue einen lukrativen Auftrag der US-Regierung weg. Die Amerikaner ziehen drastische Konsequenzen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Streit zwischen den amerikanischen Fluggesellschaften und den Golfairlines ist inzwischen eine ausgewachsene Fehde – und schon wieder zündet eine neue Eskalationsstufe. United Airlines gab bekannt, ab Ende Januar nicht mehr von Washington nach Dubai zu fliegen. Kein amerikanischer Anbieter wird dann mehr in die Golfregion fliegen. Delta hatte im Oktober bekannt gegeben, die Flüge von Atlanta nach Dubai aufzugeben.

«Wir haben die Route sieben Jahre lang erfolgreich angeboten», teilt United mit. «Aber die rapide Expansion der subventionierten Anbieter wie Etihad und Emirates hat ein Überangebot an Flügen in die Golfregion geschaffen.» Das habe dazu geführt, dass die Flüge von United weniger profitabel wurden.

Emirates bekommt lukrativen Regierungsauftrag

Ein Grund für den Rückzug von United ist auch eine Entscheidung der Regierung in Washington. Sie hat einen lukrativen Auftrag, den bisher United ausführen konnte, an die Konkurrentin Jetblue vergeben. Die Flüge von Regierungspersonal in die Golfregion werden neu über die Billigairline gebucht. Der Verlust des Auftrags ist nicht das einzige, was United sauer aufstößt. Jetblue fliegt selbst nämlich gar nicht nach Dubai. Die Flüge lassen sich zwar bei der US-Billigairline buchen, doch ausgeführt werden sie von Uniteds Erzfeindin Emirates.

«Wir haben alles versucht, um uns formal gegen die Entscheidung zu wehren», teilt United auf ihrer Homepage mit. «Doch wir hatten damit keinen Erfolg.» Eigentlich darf die US-Regierung derartige Aufträge nicht direkt an ausländische Airlines abgeben. Der Codeshare mit Jetblue macht es aber nun möglich. Rund 15'000 Angestellte der Regierung wird Emirates nun pro Jahr transportieren.

Jetblue auf Seite der Golfanbieter

Jetblue hat auf die Vorwürfe von United bereits reagiert. «Die Regierung hat die Pflicht, für den Auftrag die besten Vertragskonditionen zu suchen. Bei uns hat sie diese dank unserer Partnerin Emirates gefunden. Jetblue hatte schon vor einiger Zeit die großen US-Anbieter kritisiert. Die Kritik von United, Delta und American, dass die Golfairlines subventioniert seien und das zu unfairem Wettbewerb führe, sei an den Haaren herbeigezogen, so Geschäftsführer Robin Hayes. Sie würden einfach versuchen, gesunden Wettbewerb zu verhindern.

Auch Frachtunternehmen wie Fedex sowie diverse Flughäfen sind auf der Seite der Golfanbieter. Diese argumentieren, dass auch ihre Gewinne durch solche Beschränkungen geschmälert würden. Man sei abhängig von der freien Wirtschaft und profitiere auch davon.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

ticker-emirates

Emirates fliegt derzeit drei Mal täglich nach Frankfurt, je ein Mal zu anderen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

IMG 3340

Ein Tag als Testpassagierin Melike Pfeiffer im neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.

Drohneneinschlag legt Emirates kurzzeitig wieder lahm

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack