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Die arabische Bedrohung

Etihad steigt bei Air Berlin ein. Die Fluglinie wächst rasch, wie alle am Golf. Doch wie gut sind die Airlines der Scheichs wirklich?

Ja, es gibt sie durchaus. Auch im Nahen Osten existieren Fluggesellschaften, die weder besonders erfolgreich sind noch besonders guten Service bieten. Dazu gehören etwa Kang Pacific aus dem Emirat Fudschaira oder auch Kuwait Airlines. Doch insgesamt wachsen im arabischen Raum doch ein halbes Dutzend Konkurrenten der traditionellen Airlines heran, die nichts anderes im Sinn haben, als die größten und besten der Welt zu werden. Dadurch sind längst zur Bedrohung für Lufthansa, Air France, British Airways, American Airlines & Co. geworden. Schon 2015, so schätzt die Boston Consulting Group, wird Emirates die größte Fluggesellschaft der Welt sein. Zusammen mit Etihad aus Abu Dhabi (die jetzt 29 Prozent an Air Berlin kaufte) und Qatar Airways werden die drei großen Golf-Airlines 2020 so viel Gewicht haben, wie die drei großen europäischen Lufthansa, British und Air France.

Üppig fließendes Geld aus dem Ölgeschäft ermöglicht es den Staatsairlines aus Arabien, mächtig zu investieren. Dadurch weisen sie eine sehr neue Flotte auf, was sie als Wettbewerbsvorteil ausspielen können. Zudem hat die Golfregion eine ideale Lage, um ein Drehkreuz für Flüge nach Asien zu sein – also jener Region, die in den nächsten Jahren beim Luftverkehr am meisten zulegen wird. Und dieses Wachstum saugt zunehmend Umsteigepassagiere von Europa nach Dubai, Doha und Abu Dhabi ab – auf Kosten der europäischen Fluggesellschaften.

Doch wie gut sind die Golf-Airlines wirklich – und zwar nicht in den Vorzeigeklassen, sondern in der Economy? Klicken Sie sich durch unsere Bildstrecke.

Und was sind Ihre Erfahrungen mit den Fluggesellschaften vom Golf? Hinterlassen Sie uns Ihre Eindrücke unten im Kommentarfeld.



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