A380 von Emirates im Flug: «Pfeifendes Geräusch».

Viel Lärm um eine A380-Tür

In einem Medienbericht erzählte ein Passagier, ein Notausgang eines A380 von Emirates habe sich im Flug geöffnet. Die Airline sieht es anders.

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Glaubt man David Reid, dann muss Flug EK384 der blanke Horror gewesen sein. Der Brite reiste vergangenen Montag (11. Februar) mit seinem Sohn auf dem Oberdeck eines A380 von Emirates von Bangkok nach Hongkong. Nach zwei Stunden Flug habe er plötzlich einen Knall gehört. Er habe zuerst geglaubt, das sei eine Bombenexplosion gewesen, erklärte der Passagier der britischen Boulevardzeitung Daily Mail. Doch dann habe er bemerkt, dass sich die Tür eines Notausgangs in der Businessklasse auf 8300 Meter Reiseflughöhe geöffnet habe. Ein Spalt von rund drei Zentimetern habe da geklafft, so dass man «in die Atmosphäre habe blicken können». Die Warnlampe an der Tür habe von grün auf rot gewechselt.

Reids Horrorgeschichte ging - nach seinen eigenen Worten - weiter. Sofort sei Luft ins Flugzeug geströmt und die Temperatur auf unter Null gefallen, so der britische Reisende. Eine Flugbegleiterin sei in Panik durchs Flugzeug gerannt und habe geschrien: «Wir verlieren die Tür, wir verlieren die Tür.» Die Crew habe danach den Spalt behelfsmäßig mit Decken abgedeckt.

Emirates dementiert heftig

Bei Emirates klingt die Geschichte freilich ganz anders. Ein Sprecher sagte gegenüber dem Nachrichtenportal 7 Days in Dubai: «Zu keiner Zeit öffnete sich während des Fluges eine Tür». Auch sei es nie zu einem Druckabfall gekommen. Er bestätigt aber, dass ein Pfeifgeräusch aufgetreten sei. Dieses habe von einer kleinen Differenz zwischen Türrahmen und Dämmung hergerührt.

Trotzdem will Emirates dem kleinen Problem auf den Grund gehen. Man untersuche die Stelle zusammen mit Ingenieuren von Airbus. Die besagte Tür sei aber bereits repariert worden.

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