Flieger von Emirates: Noch öfter von Dubai nach Nordamerika.

Emirates will die USA erobern

Die Golfairline baut ihr Streckennetz in den Vereinigten Staaten massiv aus. Bis 2018 will Emirates die Zahl der Destinationen verdoppeln.

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In einem Monat geht es los. Ab dem 1. Oktober verbindet Emirates täglich mit einer Boeing 777 Mailand Malpensa mit New York JFK. Bald werde die Frequenz auf dieser Transatlantik-Route ab Italien dann noch erhöht, sagte Verkaufschef Thierry Antinori vergangene Woche zur Nachrichtenagentur Reuters. Andere solche Strecken abseits der Heimbasis – möglich werden sie dank der sogenannten fünften Freiheit in der Luftfahrt – seien vorderhand aber nicht prioritär, so der Ex-Lufthansa-Manager. Vorrang habe der Ausbau des Streckennetzes ab Dubai.

Dabei besteht derzeit ein klarer Fokus. In nächster Zeit will Emirates vor allem die USA erobern. Heute fliegt die Golfairline von Dubai nach Dallas, Houston, Los Angeles, New York, San Francisco, Seattle und Washington, D.C. In den nächsten zwölf Monaten sollen drei weitere Ziele hinzukommen, so Antinori zu Reuters. Noch habe man die neuen Ziele nicht gewählt. Boston, Chicago und Miami würden aber geprüft.

Mehr Ziele, größere Flugzeuge

Auch dabei soll es nicht bleiben. Insgesamt will Emirates in den kommenden drei bis fünf Jahren die Zahl der Destinationen in den Vereinigten Staaten von den heute sieben auf rund 15 heraufschrauben. Auch die Kapazitäten werden laufend erhöht. So fliegt etwa ab Dezember ein Airbus A380 nach Los Angeles und ersetzt die B777, die derzeit eingesetzt wird.

Emirates ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt. Die Airline besitzt heute eine Flotte von 202 Flugzeugen. Damit bedient sie 139 Destinationen in 79 Ländern weltweit.

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