Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline kann nicht genug davon kriegen.

Druck auf AirbusEmirates will bis zu 200 weitere A380

Die Golfairline erhöht den Druck auf Airbus, schnell einen besseren Superjumbo anzubieten. Vom A380 Neo werde man bis zu 200 Stück ordern, so Emirates.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Letzten Herbst erhöhte Emirates den Druck. Man wolle innerhalb von sechs Monaten eine Antwort von Airbus: Kommt eine verbesserte Version des A380 oder nicht? Diese Zeit ist verstrichen und der europäische Flugzeugbauer hat sich inzwischen auch dazu geäußert, allerdings nur sehr vage. Ein A380 Neo werde man garantiert «eines Tages» lancieren, so Airbus-Chef Fabrice Brégier im Dezember. Man müsse aber für jede Erweiterung eine solide Begründung haben.

Diese Begründung lieferte ihm nun Tim Clark, der mit der Leistung der Triebwerke der jetzigen Version nicht zufrieden ist. Zuerst lockte der Emirates-Chef mit einer zusätzlichen Order von 65 Stück, dann sprach er plötzlich von 70 zusätzlichen Superjumbos, die man bei einer Neulancierung kaufen werde.

10 bis 12 Prozent geringere Treibstoffkosten

Nun legt Clark noch mehr Zuckerbrot aus. Er könne sich vorstellen, dass seine Airline 100 bis 200 A380 Neo brauchen werde, sagte er am Mittwoch bei einem Anlass in Berlin. Einen Tag später doppelte er an der Tourismusmesse ITB nach: Bis zu 200 A380 Neo werde man kaufen. AB 2020 könnten sie zur Flotte stoßen.

Für Airbus wäre es ein Auftrag im Wert von rund 86 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Der Anreiz für den europäischen Flugzeughersteller ist also groß. Er muss aber mit der verbesserten Version mit neuen Triebwerken von Rolls Royce auch 10 bis 12 Prozent geringere Treibstoffkosten erreichen. Das ist das Ziel, das Clark verlangt.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg