Airbus A380 von Emirates in Hamburg-Finkenwerder am Airbus-Werk.

NachschubEmirates ist Besteller der zwei A380

Nun ist klar, wer der anonyme Käufer der beiden A380 ist, die Airbus im März verkaufte. Es ist ein alter Bekannter.

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Lange währte die Anonymität nicht. Airbus verbuchte im März eine Bestellung von zwei A380, zeigte das gerade veröffentlichte Orderbuch des Flugzeugbauers. Wer der Kunde ist, war da allerdings noch nicht bekannt – bis jetzt. Emirates hat sich als Besteller der beiden Superjumbos geoutet. Die beiden neuen A380 sollen im Zwei-Klassen-Layout im vierten Quartal 2017 ausgeliefert werden, teilt die Fluggesellschaft aus Dubai mit.

Zwar ist jede Bestellung eine positive Meldung – eine winzige Enttäuschung ist jedoch die Tatsache, dass der geheimnisvolle Besteller sich nicht als Neukunde des Airbus A380 entpuppt hat. Emirates ist bereits der größte Superjumbo-Abnehmer. Mit den zwei nun bestellten Jets wächst die Zahl der von Emirates bestellten Superjumbos auf 142.

Stornierung ausgeglichen

Mit der Bestellung der zwei A380 gleicht Airbus einen Rückschlag aus, der durch die Stornierung von Air Austral entstanden war. 2009 hatte sie zwei A380 bei Airbus bestellt. Die Fluggesellschaft von der französischen Überseeinsel La Réunion wollte Touristen in einer Einklassenkonfiguration mit 840 Sitzen zwischen Paris und dem Urlaubsparadies im Indischen Ozean hin- und herfliegen. Doch dann geriet sie in eine Krise und überlegte es sich anders.

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