Emirates-Jets in Dubai: Eine Dekade organisches Wachstum

Emirates schaut sich in Indien um

Jahrelang setzte die arabische Fluglinie auf organisches Wachstum. Nun streckt sie ihre Fühler nach möglichen Kaufobjekten aus.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Man sei offen für «alles, das dem Geschäft hilft und einen guten Preis hat», erklärt Emirates-Chef Shaikh Ahmad bin Saeed Al Maktoum dieser Tage gegenüber der Zeitung Gulf News. Und das ist nicht selbstverständlich bei der Fluggesellschaft aus Dubai. Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt sie auf organisches Wachstum. Sie hielt sich aus Übernahmen und Beteiligungen an anderen Airlines heraus. Doch inzwischen wächst der Druck durch ambitionierte Konkurrenten. Vor allem Etihad setzt alles daran, zu Emirates aufzuschließen. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi Schlagzeilen gemacht, als sie im vergangenen Jahr einen 30-Prozent-Anteil von Air Berlin kaufte. Die Flotte will sie bis 2020 mindestens verdoppeln und der Konkurrenz aus Dubai so mächtig auf die Pelle rücken.

Daher hat man sich bei Emirates nun offenbar für einen Strategiewechsel entschieden. Und auch einen bestimmten Markt hat Al Maktoum schon im Blick. Er liebäugelt mit der Investition in einen indischen Anbieter, wie Gulf News weiter berichtet. Doch konkret sei in der Sache noch nichts. Die Regierung in Neu Delhi plant, den Markt für ausländische Investoren zu öffnen. Noch ist das nicht erlaubt. Bald sollen fremde Fluggesellschaften bis zu 49 Prozent einer indischen Airline halten dürfen. Der Schritt Indiens ist die Reaktion auf den desolaten Zustand, in dem sich die Fluggesellschaften des Landes befinden.

Schnäppchen

Genau das macht sie zu regelrechten Schnäppchen bei der Übernahme. Würde Emirates sich etwa 49 Prozent der maroden Kingfisher Airlines schnappen, würde das nur rund 72 Millionen Euro kosten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Zu Kingfisher gehört allerdings auch ein Schuldenberg von satten 1,3 Milliarden Dollar. Viel besser sieht es bei den anderen Anbietern im Land auch nicht aus. Fast ausnahmslos stecken die indischen Airlines tief in der Krise. Die Herausforderung läge für Emirates also darin, mit einem Minderheitsanteil den Turnaround zu schaffen.

Das ist Emirates in einer Ausnahmesituation bereits einmal missglückt. Erst im vergangenen Jahr verkaufte sie den 42-Prozent-Anteil von Sri Lankan mit Verlust wieder zurück, weil der Kauf sich als nicht profitabel erwiesen hatte. Doch Branchenkenner sehen in Indien eine andere Situation: Geld machen ließe sich vor allem mit Kurz- und Mittelstrecken im Inland, während ein großer Teil der Passagiere für die Langstrecken am Drehkreuz in Dubai auf Emirates umsteigen würde.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates akzeptiert nun Zahlungen in Kryptowährungen - allerdings über einen Umweg

Hochgeklappte Flügelspitze einer Boeing 777X: Hat sie das Interesse von United geweckt?

Kauft United Airlines die Boeing 777X, die Emirates nicht haben will?

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Zu Beginn des Iran-Kriegs in Zürich geparkter Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline sieht beste Buchungszahlen.

Emirates-Präsident: «Wir haben schon viele Krisen überstanden»

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil