Tim Clark: Er war 35 Jahre bei der Airline aus Dubai.

Tim ClarkEmirates geht mit Lufthansa hart ins Gericht

Emirates-Chef Tim Clark glaubt, dass die Luftfahrtbranche sich gerade massiv verändert. Gewisse Airlines seien da vorne mit dabei, andere verlören den Anschluss.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Tim Clark glaubt, dass genug für alle da ist. «Die beiden anderen Golfairlines und die Fluggesellschaften im Rest der Welt können immer noch genug abgreifen», so der Chef von Emirates. Schließlich verdopple sich die Nachfrage gerade. Ehemals kleine Flughäfen würden zu wichtigen Drehkreuzen. Das eröffne riesige Chancen. «Es gibt noch immer 100 Städte, die wir nicht anfliegen», so Clark in einem großen Interview mit der Zeitung The National.

Clark sieht Emirates dabei in einer idealen Ausgangslage. Dubai sei ideal gelegen. «Ich erachte den Indischen Ozean als eines der großen Wachstumszentren.» Die Welle des Wachstums erreiche Volkswirtschaften in Ostafrika, im Nahen Osten, Indien und in Südostasien. Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen zwischen diesen Regionen, so das Urteil von Clark.

Willie Walsh, Michael O'Leary und Carolyn McCall

Zentral für den künftigen Erfolg ist für Clark aber die Einstellung. «Willie Walsh ist einer der neuen Manager, einer der Aviatik-Vordenker des 21. Jahrhunderts,  einer der Risiken eingeht. Schauen Sie sich doch den Deal zwischen British Airways und Iberia an, der so wirksam und ertragreich ist» so der Emirates-Chef im Interview.  Der IAG-Chef habe eine neue Kraft im europäischen Markt geschaffen. Als fortschrittlich taxiert Clark auch Ryanair-Chef Michael O’Leary oder Carolyn McCall von Easyjet ein. Sie seien für Wettbewerb und stellten sich ihm.

Hart geht Clark dagegen mit Air France-KLM und Lufthansa ins Gericht. Man solle die beiden europäischen Luftfahrt-Riesen einmal mit der British-Airways- und Iberia-Mutter IAG vergleichen. «Frankreich ist zu bürkoratisch und Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten», urteilt Clark. Aber: «Wenn IAG es kann, warum schafft es Lufthansa nicht?», fragt er sich.

Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates baut Wohnquartier für 12.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter

ticker-emirates

Emirates stockt Richtung Manila auf

ticker-emirates

Emirates will bei veganen Mahlzeiten weg von Fleischersatzprodukten

Entwurf der neuen Kabine: Wird es so aussehen?

So wird es in den Boeing 777X von Emirates aussehen

Video

vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg