Tim Clark: Er war 35 Jahre bei der Airline aus Dubai.

Tim ClarkEmirates geht mit Lufthansa hart ins Gericht

Emirates-Chef Tim Clark glaubt, dass die Luftfahrtbranche sich gerade massiv verändert. Gewisse Airlines seien da vorne mit dabei, andere verlören den Anschluss.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Tim Clark glaubt, dass genug für alle da ist. «Die beiden anderen Golfairlines und die Fluggesellschaften im Rest der Welt können immer noch genug abgreifen», so der Chef von Emirates. Schließlich verdopple sich die Nachfrage gerade. Ehemals kleine Flughäfen würden zu wichtigen Drehkreuzen. Das eröffne riesige Chancen. «Es gibt noch immer 100 Städte, die wir nicht anfliegen», so Clark in einem großen Interview mit der Zeitung The National.

Clark sieht Emirates dabei in einer idealen Ausgangslage. Dubai sei ideal gelegen. «Ich erachte den Indischen Ozean als eines der großen Wachstumszentren.» Die Welle des Wachstums erreiche Volkswirtschaften in Ostafrika, im Nahen Osten, Indien und in Südostasien. Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen zwischen diesen Regionen, so das Urteil von Clark.

Willie Walsh, Michael O'Leary und Carolyn McCall

Zentral für den künftigen Erfolg ist für Clark aber die Einstellung. «Willie Walsh ist einer der neuen Manager, einer der Aviatik-Vordenker des 21. Jahrhunderts,  einer der Risiken eingeht. Schauen Sie sich doch den Deal zwischen British Airways und Iberia an, der so wirksam und ertragreich ist» so der Emirates-Chef im Interview.  Der IAG-Chef habe eine neue Kraft im europäischen Markt geschaffen. Als fortschrittlich taxiert Clark auch Ryanair-Chef Michael O’Leary oder Carolyn McCall von Easyjet ein. Sie seien für Wettbewerb und stellten sich ihm.

Hart geht Clark dagegen mit Air France-KLM und Lufthansa ins Gericht. Man solle die beiden europäischen Luftfahrt-Riesen einmal mit der British-Airways- und Iberia-Mutter IAG vergleichen. «Frankreich ist zu bürkoratisch und Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten», urteilt Clark. Aber: «Wenn IAG es kann, warum schafft es Lufthansa nicht?», fragt er sich.

Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

ticker-emirates

Emirates fliegt derzeit drei Mal täglich nach Frankfurt, je ein Mal zu anderen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

IMG 3340

Ein Tag als Testpassagierin Melike Pfeiffer im neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.

Drohneneinschlag legt Emirates kurzzeitig wieder lahm

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack