Landung eines A380 von Emirates: In Wien nicht erlaubt.

Österreich sperrt A380 aus

Emirates will schon lange mit dem Superjumbo nach Wien fliegen. Doch Österreichs Behörden verboten der Airline das nun erneut - als einzige in Europa.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Selbst österreichische Kommentatoren bezeichnen den Entscheid als «abstrus» oder «skurill». Die Luftfahrtbehörde Austro Control lehnte kürzlich diverse Anträge von Emirates zum Ausbau der Aktivitäten in der Alpenrepublik ab. Und das nicht zum ersten, sondern zum wiederholten Mal. So wurde der Golfairline erneut ein 14. wöchentlicher Flug zwischen Dubai und Wien untersagt. Man könne negative wirtschaftliche Auswirkungen nicht ausschließen, so die Begründung. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit der australischen Qantas nicht als Marketing-Partnerschaft anerkannt. Codeshare-Flüge seien nicht Teil des Abkommens zwischen Österreich und Emirates, so Austro Control.

Damit nicht genug. Die österreichischen Behörden schmetterten auch das Begehren von Emirates ab, mit dem A380 nach Wien fliegen zu dürfen. Dies geschehe aus «Erwägungen zur Vermeidung von Überkapazitäten», so Austro Control. «Der A380 darf in jedem Land Europas landen und jeder Airport freut sich darüber, nur in Österreich sagt die Behörde Nein», bedauert Emirates-Sprecher Andrew Parker gemäß der Zeitung Kurier. Die Entscheide seien «nicht nachvollziehbar und willkürlich».

Emirates wehrt sich

Für alle ist klar: Austro Control will mit dem Nein zu Emirates die heimische Austrian Airlines schützen. Die Lufthansa-Tochter befürchtet, dass die Golfairline in Wien Passagiere absaugen könnte. Emirates fliegt derzeit zwei Mal täglich von Dubai nach Wien, morgens mit einer Boeing B777-300ER und abends mit einem Airbus A340-500. Die Airline legte gegen den Entscheid Berufung ein.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil