A380 von Emirates: Was passiert nach den Dienstjahren im Emirat?

Airbus A380: Zu früh gefreut?

Airbus jubelt: Emirates bestellte nochmals 50 Superjumbos. Doch die Probleme des A380 sind damit noch nicht gelöst.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bei Airbus konnte man endlich aufatmen. Nachdem in der Branche schon so manch einer dem A380 das Ende vorausgesagt hatte, zeigte eine Riesenbestellung von Emirates Airlines, dass es sehr wohl noch einen Markt für den Flieger gibt. Gleich 50 A380 will die Fluglinie aus Dubai hinzukaufen. Schon jetzt besitzt Emirates 38 Stück und fest bestellt sind bereits weitere 52 Exemplare. Mit der neuen Order kommt die Airline am Ende eine Megaflotte von 140 Superjumbos von Airbus.

Doch mehr als 90 der Flieger werden wohl nie gleichzeitig für die Fluglinie fliegen, schätzen Analysten. Der Grund: Bei der Fluggesellschaft legt man großen Wert auf eine junge Flotte. Daher laufen die Leasing-Verträge für die Jets kaum länger als zwölf Jahre. Die Lebensspanne des Superjumbos beträgt rund 25 Jahre. Und daran, dass es der Riesenjet auf dem sekundären Markt leicht haben wird, hat so manch ein Experte gehörige Zweifel.

Kein sekundärer Markt?

So etwa Richard Aboulafia. «Es gibt keinen Sekundärmarkt für den A380», ist der Analyst der Teal Group überzeugt. Bisher gebe es keine Anzeichen, dass es nach der ersten Nutzungsperiode auch nur annähernd genug Nachfrage für die A380 geben werde, die sich momentan im Dienst befänden.

Ein weiteres Problem: Der Jet ist nicht dafür gedacht, zu einem Frachter umgebaut zu werden. Also gebe es nur sehr wenige potenzielle Kunden: «Intra-Asien, Afrika, Europa und Transatlantik», so Aboulafia laut dem Fachportal AIN Online. Und dort seien alle passenden Anbieter solche, die großen Wert auf neue Flieger legten. «Im Grunde gibt es nur einen Anbieter, der auch Second-Hand-A380 nimmt. Delta. Und die haben bisher null Interesse gezeigt.»

3,5 Milliarden an gebraucht-Jets

Gehen die A380 also in Frührente? Falls ja, dann haben die Leasingfirmen das Problem, die stark auf den Jet setzen, allen voran die größte Kundin Doric. Der Listenpreis eines A380 dürfte nach Abschreibungen in 12 Jahren bei rund 170 Millionen Dollar liegen. Doric stünde dann vor der Herausforderung, 3,5 Milliarden an gebrauchten Fliegern los zu werden.

Doch Peter Hein, Managing Director bei Doric, sieht das gelassen. «Das ist alles pure Spekulation», so der Manager. «Und es gibt noch keinen Grund sich allzu sehr darüber den Kopf zu zerbrechen. Die ersten Jets kommen erst in sechs Jahren wieder auf den Markt.»

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Boeing 767 mit Amazon-Bemalung: Das Flugzeug schoss über eine Straße hinaus, der Flughafen wurde geschlossen.
Eine Boeing 767 F von 21 Air schoss bei der Landung am Flughafen Miami über das Ende der Piste hinaus und überquerte eine viel befahrene Straße. Aufnahmen zeigen Feuer und schwarzen Rauch am Frachter, der für Amazon Air unterwegs war. Es gibt mehrere Verletzte und Tote.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies