Airbus A380 von Emirates: Die Flotte wächst etwas langsamer als geplant.

TriebwerksproblemeEmirates bekommt 12 Airbus A380 später

Airbus liefert 12 Superjumbos ein Jahr später an Emirates als geplant. Hintergrund der Verschiebung sind Probleme mit den Triebwerken von Rolls Royce.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im November machte es Emirates publik. Es gebe «technische Probleme» mit den neuen Triebwerken, erklärte Firmenpräsident Tim Clark. Im Mai waren die ersten Trent-900-Motoren von Rolls Royce geliefert worden, die alle neuen Airbus A380 der Golfairline antreiben werden. Bis anhin hat Emirates Motoren der Engine Alliance von General Electric und Pratt & Whitney verwendet. Doch in Tests zeigte sich danach, dass die Leistung des Ersatzprodukts nicht wie erwünscht ist.

Emirates und Rolls Royce einigten sich im Dezember auf eine Lösung: Der britische Triebwerksbauer trägt sämtliche Kosten der Behebung der Probleme. Damit zeigte sich die Fluglinie aus Dubai zufrieden. Dennoch wirft das Motorenproblem weitere Wellen. Emirates übernimmt 12 Airbus A380 ein Jahr später als geplant. Konkret werden 6 zur Lieferung in 2017 geplante Exemplare erst 2018 ausgeliefert, 6 zur Übergabe im Jahr 2018 vorgesehene A380 werden erst 2019 an die Fluggesellschaft gehen.

Sparprogramm beschleunigt

Für Airbus bedeutet das spätere Einnahmen. Um diesen negativen Effekt auszugleichen, kündigte der Flugzeugbauer an, Sparmaßnahmen vorzuziehen. Gleichzeitig hält er aber daran fest, dass man beim A380 schon 2017 die Gewinnschwelle überschreiten und ab 2018 12 Superjumbos pro Jahr bauen werde.

Das A380-Programm verläuft insgesamt schleppend. 2016 gab es nur zwei Bestellungen. ANA All Nippon Airways orderte 3 Superjumbos, die allerdings eine Art Kompensationsgeschäft zur Annullierung der Order der japanischen Skymark Airlines über 6 Stück im Jahr zuvor waren. Emirates kaufte 2 weitere Exemplare zur Flottenvergrößerung. Die französische Air Austral ihrerseits stornierte ihre schon länger wackelige Order für 2 A380 offiziell. Zugleich wandelte Air France eine offen stehende Order für 2 A380 in eine für 3 A350 um.

Mehr zum Thema

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil