Logo auf Werkshalle: Wo Embraer draufsteht ist bald nicht mehr nur Embraer drin.

Joint Venture mit BoeingEmbraer und Boeing sehen sich auf Zielgeraden

Die Flugzeugbauer arbeiten an ihrer gemeinsamen Zukunft. Die Hälfte der Arbeiten sind abgeschlossen. Doch einige knifflige Fragen müssen Embraer und Boeing noch lösen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

In São José dos Campos wird ausgebaut. Embraer hat vergangene Woche bekannt gegeben, das Werk Eugênio de Melo massiv zu vergrößern. Wo heute 1500 Mitarbeiter in Produktion, Engineering, Prüfung und Ausbildung arbeiten, wird Platz für 2500 weitere Angestellte geschaffen.

Doch in São José dos Campos wird nicht nur aus-, sondern auch umgebaut. Denn bis zum Ende des Jahres soll die Sparte zivile Passagierflugzeuge von Embraer in das neue Joint Venture ausgelagert werden, das zu 80 Prozent Boeing gehören wird. «Wir haben etwa die Hälfte der Arbeiten erledigt. Wir liegen im Zeitplan», sagte Zivilflugzeug-Chef John Slattery dieser Tage vor Journalisten, der auch das neue Unternehmen führen wird. «Ich gehe davon aus, dass wir noch bis gegen Ende des vierten Quartals brauchen.» Grundsätzlich sei dann alles bereit – sofern auch die Aufsichtsbehörden ihr Okay geben.

Jeder Vermögenswert wird aufgeteilt

Neben vielen rechtlichen und regulatorischen Fragen muss Embraer vor allem auch organisatorisch einiges klären. Welche Bereiche gehören künftig dem Joint Venture Boeing Brasil - Commercial? Welche Mitarbeiter? Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Rest-Embraer und dem neuen Gemeinschaftsunternehmen mit Boeing-Mehrheit geregelt? Wie stellt man künftig den Know-how-Transfer sicher? «Schreibtisch, Mülleimer – das sind ja alles Werte, die Embraer gehören und aufgeteilt werden müssen», so Slattery.

Mehr zum Thema

Fußmatte im Produktionswerk von São José dos Campos: Embraer heißt offiziell Empresa Brasileira de Aeronáutica.

Neuer Name sorgt in Brasilien für Ärger

Auf Befehl der brasilianischen Militärjunta wurde 1969 die Empresa Brasileira de Aeronautica gegründet, abgekürzt Embraer.

Von null zum Weltkonzern in 20 Jahren

Kurz nach der Gründung begann Embraer ein neues Flugzeug zu entwickeln, das sowohl zivil, als auch militärisch genutzt werden konnte. Als Passagierflieger sollte die viermotorige EMB 500 Amazonas 30 bis 41 Reisenden Platz bieten und 500 Kilometer pro Stunde schnell fliegen. Das Projekt wurde dem Luftfahrtministerium präsentiert, aber von dort kam nie ein Auftrag für die 24 Meter lange Maschine.

Fünf Flugzeuge von Embraer, die nie gebaut wurden

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack