Logo auf Werkshalle: Wo Embraer draufsteht ist bald nicht mehr nur Embraer drin.

Joint Venture mit BoeingEmbraer und Boeing sehen sich auf Zielgeraden

Die Flugzeugbauer arbeiten an ihrer gemeinsamen Zukunft. Die Hälfte der Arbeiten sind abgeschlossen. Doch einige knifflige Fragen müssen Embraer und Boeing noch lösen.

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In São José dos Campos wird ausgebaut. Embraer hat vergangene Woche bekannt gegeben, das Werk Eugênio de Melo massiv zu vergrößern. Wo heute 1500 Mitarbeiter in Produktion, Engineering, Prüfung und Ausbildung arbeiten, wird Platz für 2500 weitere Angestellte geschaffen.

Doch in São José dos Campos wird nicht nur aus-, sondern auch umgebaut. Denn bis zum Ende des Jahres soll die Sparte zivile Passagierflugzeuge von Embraer in das neue Joint Venture ausgelagert werden, das zu 80 Prozent Boeing gehören wird. «Wir haben etwa die Hälfte der Arbeiten erledigt. Wir liegen im Zeitplan», sagte Zivilflugzeug-Chef John Slattery dieser Tage vor Journalisten, der auch das neue Unternehmen führen wird. «Ich gehe davon aus, dass wir noch bis gegen Ende des vierten Quartals brauchen.» Grundsätzlich sei dann alles bereit – sofern auch die Aufsichtsbehörden ihr Okay geben.

Jeder Vermögenswert wird aufgeteilt

Neben vielen rechtlichen und regulatorischen Fragen muss Embraer vor allem auch organisatorisch einiges klären. Welche Bereiche gehören künftig dem Joint Venture Boeing Brasil - Commercial? Welche Mitarbeiter? Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Rest-Embraer und dem neuen Gemeinschaftsunternehmen mit Boeing-Mehrheit geregelt? Wie stellt man künftig den Know-how-Transfer sicher? «Schreibtisch, Mülleimer – das sind ja alles Werte, die Embraer gehören und aufgeteilt werden müssen», so Slattery.

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Kurz nach der Gründung begann Embraer ein neues Flugzeug zu entwickeln, das sowohl zivil, als auch militärisch genutzt werden konnte. Als Passagierflieger sollte die viermotorige EMB 500 Amazonas 30 bis 41 Reisenden Platz bieten und 500 Kilometer pro Stunde schnell fliegen. Das Projekt wurde dem Luftfahrtministerium präsentiert, aber von dort kam nie ein Auftrag für die 24 Meter lange Maschine.

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