Neues Turbopropmodell: Embraer glaubt weiter dran.

VerbesserungenEmbraer sieht Fortschritte bei Turboprop-Triebwerk

Das neue Turbopropmodell liegt weiter auf Eis - weil ein gutes Triebwerk fehlt. Doch jetzt sieht Embraer Fortschritte bei den Motoren.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der brasilianische Flugzeugbauer hat das Projekt für ein neues Turbopropflugzeug vor drei Monaten auf Eis gelegt. Denn es fehlt ein Triebwerk, das ihn überzeugt. Der Motor muss eine hervorragende Leistung haben, sparsam sein und mit nachhaltigem Treibstoff oder in Zukunft auch mit Wasserstoff zu betreiben sein.

«Was uns angeboten wurde, hat uns einfach nicht überzeugt», so Konzernchef Francisco Gomes Neto am Donnerstag (25. Mai) in Lissabon vor Journalistinnen und Journalisten. Doch inzwischen tue sich langsam etwas. «Wir sehen Fortschritte bei den Triebwerken», so der Embraer-Chef.

Neuigkeiten wohl im Jahr 2024

Neuigkeiten werde es aber kaum im laufenden Jahr geben, sondern frühestens 2024, so Gomes Neto. Embraer plante eigentlich, das neue Turbopropflugzeug Mitte des laufenden Jahres in den Verkauf zu bringen und ab 2028 an Kunden auszuliefern. Inoffiziell heißt der neue Flieger E3, intern auch Brasilhão und offiziell trägt er den Projektnamen TPNG.

Pratt & Whitney Canada liefert die Motoren sowohl für die ATR als auch für die Dash 8. Die Kanadier stehen daher auch beim neuen Embraer-Modell in der Poleposition. Allerdings entwickelt auch GE Aviation gerade ein Konkurrenzprodukt. Der brasilianische Hersteller wird die Motoren am Heck anbringen, um die Kabine leiser zu machen.

Neuigkeiten wohl im Jahr 2024

Embraer will mit dem neuen Turbopropmodell Marktführer ATR angreifen, dessen Produkte im Kern schon fast 40 Jahre alt sind. Anders als bei der Dash 8 und ATR, die beide Schulterdecker sind, werden die Tragflächen beim brasilianischen Modell an der Unterseite des Rumpfes angebracht sein. Bis dato hat er schon 250 Absichtserklärungen für die 70 bis 90 Plätze bietende Maschine gesammelt.

Mehr zum Thema

Embraer-Turboprop über São Paulo: Bis der Flieger fliegt, wird noch einige Zeit vergehen.

Embraer glaubt weiter an Turboprop - mit Vorbehalt

Embraers Turboprop: Interesse aus Asien.

Embraer hat schon 250 Absichtserklärungen für neue Turboprop

ticker-liebherr

Hauptfahrwerke von Embraer E-Jets: Liebherr erweitert die Zusammenarbeit mit Röder

ticker-safran

Safran verkauft Anteil an Kabinenausstatter an Embraer

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies