Visualisierung eines Airbus A330-300P2F: Die Elbe Flugzeugwerke konvertieren die Jets.

Mit CDB AviationElbe Flugzeugwerke forcieren A330-Umbauten

Die deutsche Umbauspezialistin kooperiert mit der Leasingfirma CDB Aviation. Sie schielen auf die Nachfolge alternder Boeing-767- und Airbus A300-Frachter.

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Mieter für ihre Flugzeuge zu finden, war für Leasingfirmen einst eine Leichtigkeit. Das hat sich mit der Corona-Krise geändert. Viele Airlines lassen aufgrund der jäh eingebrochenen Passagierzahlen ihre Mietverträge auslaufen und geben ihre Flugzeuge zurück.

Anders sieht es bei Frachtfluggesellschaften aus, die unter anderem angesichts der globalen Impfstoffverteilung einem Nachfragehoch entgegenblicken. Und für solche Aufgaben fehlen noch Flugzeuge. Die Dresdener Wartungs- und Umbauspezialistin Elbe Flugzeugwerke EFW geht deshalb eine Kooperation mit dem Leasingunternehmen CDB Aviation ein.

Erster Umbau 2021

CDB steht für China Development Bank und CDB Aviation ist die irische Tochter der Leasingsparte des chinesischen Staatsunternehmens. Die EFW bauen nun Airbus A330-300 von CDB Aviation um von Passagier- zu Frachtflugzeugen.

Den Anfang markiert 2021 der Umbau von zwei Airbus A330-300, die 2022 bereits zur Miete verfügbar sind, wie es in einer Mitteilung von CDB Aviation heißt. Wie viele Exemplare zum A330-300 P2F (Passenger-To-Freight, zu Deutsch: Passagier zu Fracht) umgestaltet werden, ist noch offen.

Ersatz für Boeing 767 und Airbus A300

In ihrer Flotte mit insgesamt 228 Flugzeugen hat CDB Aviation 33 Airbus A330 Ceo. Die beiden Partner vermarkten die Umbaufrachter als Ersatz für alternde Boeing 767 und Airbus A300, die einen Großteil der etwa 600 mittleren Großraumfrachter weltweit ausmachen.

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