B747 von El Al: Die Airline entschuldigte sich beim Präsidenten.

El Al verärgert Staatspräsident

Israels Nationalairline verrechnete Simon Peres eine hohe Sondergebühr. Der buchte umgehend auf die Konkurrenz um.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Schlimm genug, wenn eine Fluggesellschaft einem Passagier die Mitnahme medizinischer Utensilien an Bord extra berechnet. Doch wenn die Fluggesellschaft die Nationalairline ist und der Passagier der eigene Präsident, dann ist das ziemlich unangenehm für alle. Genau das ist in Israel passiert. Dort ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Staatspräsident und Premierminister mit einem Sauerstoffbehälter und anderer medizinischer Ausrüstung reisen. Die Nationalairline El Al hat nichts dagegen, hält sich dabei aber auch an ihre Verordnungen. Sie wollte Peres für die Reise nach Kanada 4700 Dollar für die Mitnahme des Behälters verrechnen. Wucher, fand der 88-Jährige offenbar, und buchte um, wie der TV-Sender Channel 2 meldete.

Zu seinem Staatsbesuch, der am Montag (7. Mai) in der kanadischen Hauptstadt Ottawa begann, brachte ihn also Air Canada. Nicht nur wollten die Kanadier keine zusätzlichen Gebühren für das Gerät, auch die Tickets selbst waren offenbar billiger, berichtet Channel 2 weiter. Dass die bei El Al mehr kosten, liegt aber auch daran, dass die Airline eine ganze Reihe an Sonderleistungen für israelische Reisende bietet. Dazu gehören speziell gründliche Sicherheitskontrollen, koscheres Essen und Gebetsbereiche im hinteren Teil des Fliegers.

Die Sache vergessen

Bei El Al hat man den Fauxpas inzwischen eingesehen. Die Fluggesellschaft sandte laut Angaben einer Sprecherin eine offizielle Entschuldigung an den Präsidenten, berichtet die Zeitung The Times of Israel. Und Vorstandsvorsitzender Eliezer Shkedi soll sich persönlich bei Peres entschuldigt haben. Da hatte der Nobelpreisträger allerdings schon das Ticket bei der kanadischen Fluglinie gebucht. Nachtragend ist er aber nicht. Wie ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur AP mitteilte, habe der Präsident die Entschuldigung angenommen und wolle die Sache vergessen.

Mehr zum Thema

ticker-air-canada

Air Canada stockt Montreal–Berlin im Sommer 2026 auf

ticker-air-canada

Propair ersetzt Air Canada in Bathurst

ticker-haft-verhaftung-polizei

Weiterer Verdächtiger im Raub von Gold aus Lager von Air Canada Toronto festgenommen

ticker-air-canada

Air Canada kommt im Sommer mit größeren Flugzeugen nach Genf

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack