B737 von El Al: Gefährliche Zwischenfälle

El Al: Fast-Zusammenstoß mit Berg

Eine Boeing B737 der israelischen Airline flog in Eilat bei schlechter Sicht beinahe in einen Berg. Es war nicht der einzige ähnliche Zwischenfall in letzter Zeit.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Gefährlicher hätte es nicht werden können», lautet das Urteil von Udi Zohar. Das sei nicht einfach etwas, was man einfach ignorieren könne, so der ehemalige Chef der israelischen Luftfahrtbehörde gegenüber der Zeitung Times of Israel. «Das», das sind die Alarmsignale bei dem Beinahe-Crash einer Boeing B737 von El Al im südisraelischen Badeort Eilat im vergangenen Monat, der nun vom TV-Sender Channel 10 aufgedeckt wurde. Die Maschine mit rund 100 Passagieren an Bord befand sich im Anflug auf den Flughafen, als der Kontrollturm die Piloten anwies, umzukehren. Die Piste sei für die Landung noch nicht bereit. Was im Grunde ein Routine-Manöver war, endete fast in einer Tragödie.

Die Piloten drehten ab. Doch dann verloren sie die Orientierung. Am Abend des Zwischenfalls herrschten schlechte Sichtverhältnisse, Nebel lag über Eilat. Statt in Richtung Süden flogen die Piloten nach Westen – geradewegs auf die umliegenden Berge zu. Das merkte die Crew erst in letzter Sekunde, nachdem sowohl Tower als auch die Instrumente im Cockpit mehrfach Warnungen ausgesprochen hatten.

Weit nach Ägypten abgedriftet

Die Piloten rissen den Flieger dann nach oben und flogen am Ende nur 200 Meter über die Spitze eines Berges. Doch damit nicht genug. Sie flogen weiter und machten dabei einen längeren Abstecher in die ägyptische Flugverbotszone, wie in einem Bericht der israelischen Luftfahrtbehörde heißt, der Channel 10 vorliegt. Erst danach landeten sie sicher in Eilat.

Besonders beunruhigend ist, dass dieses Ereignis offenbar kein Einzelfall ist. Ein Flieger etwa habe den Ben Gurion Airport in Tel Aviv weit tiefer angeflogen als vorgeschrieben. Dabei sei das Flugzeug gefährlich nah an Hausdächer geraten. Die Behörden versuchen nun herauszufinden, ob zwischen diesem und weiteren Zwischenfällen der vergangenen Wochen ein Zusammenhang besteht.

Piloten suspendiert

El Al suspendierte inzwischen die verantwortlichen Piloten, bis die Behörden die Ermittlungen abgeschlossen haben. Die Chefpiloten von El Al schieben die Schuld am Vorfall in Eilat aber bereits auf den Flughafen. Sie bitten die Airline, die Flüge an den Badeort in der Dunkelheit einzustellen. Die Verhältnisse seien zu schlecht und es sei nur eine Frage der Zeit, bis wirklich etwas geschehe.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies