Egypt-Air-Jet: Die Airline konnte nicht nach Damaskus fliegen.

Zu gefährlich: Egypt Air kehrt um

Eigentlich wollte Ägyptens Nationalairline die Flüge nach Syrien wieder aufnehmen. Doch das entpuppte sich als grobe Fehleinschätzung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Drei Tage lang flog Egypt Air nicht mehr nach Syrien. Da der Flughafen wegen der heftigen Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen geschlossen wurde, hatten alle internationalen Fluggesellschaften die Flüge nach Damaskus gestoppt. Ab vergangenem Montag (3. Dezember) hätten sie dann eigentlich wieder aufgenommen werden sollen. Man habe aus Syrien die Information erhalten, dass die Regierung den Flughafen wieder unter ihrer Kontrolle habe und es daher wieder problemlos möglich sei zu landen, erkärte Egypt Air gemäß dem Nachrichtenportal Al Arabiya News. Flug MS721 startete deshalb in Kairo mit Ziel Damaskus. Doch es kam es anders als geplant.

Die Berichte aus der syrischen Hauptstadt erwiesen sich bald als falsch. Die Regierungstruppen beschossen die Gegend um den Flughafen weiterhin, weil sich dort Rebellen verschanzten. Der Airbus A320 der ägyptischen Nationalairline musste deshalb bald umkehren. Die Sicherheitslage erwies sich als viel zu schlecht um dort absetzen zu können, so ein Vertreter der Airline. Die täglichen Flüge von Karo nach Damaskus bleiben deshalb weiterhin annulliert. Dagegen wurden die Flüge von Kairo nach Aleppo am Montag wieder aufgenommen.

Flughafengegend unter Beschuss

Wie es wirklich um den Flughafen der Hauptstadt steht, weiß niemand so genau. Ein Rebellenkommandeur erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, dass es seinen Leuten gelungen sei, die Elektrizitätsversorgung des Flughafens lahmzulegen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings bis heute nicht. Doch das syrische Militär nahm die Gegend rund um den Flughafen in der Folge wieder stark unter Beschuss. Offenbar so sehr, dass es für die Flugzeuge viel zu gefährlich wurde, dort zu landen.

Erstaunlich ist eigentlich einzig noch, dass noch immer Passagiere nach Damaskus reisen wollen. Doch es werden laufend weniger. Adnan Habbab, Eigentümer eines auf Syrien spezialisierten Reisebüros in Jordanien, erklärte der Agentur Media Line, seit Mai würden die meisten Buchungen annulliert. Zuvor brachte er mehr als 10'000 Touristen aus Europa und dem Arabischen Raum jährlich nach Syrien. Er habe bereits neunzig seiner hundert Angestellten entlassen müssen.

Mehr zum Thema

ticker-egyptair

Egypt Air Cargo übernimmt weiteren in Dresden zum Frachter umgebauten Airbus A330 P2F

ticker-egyptair

Egypt Air setzt Boeing 737 Max nach München und Wien ein

ticker-egyptair

Zehn Jahre nach Egypt-Air-Absturz fordert französische Staatsanwaltschaft Einstellung des Verfahrens

ticker-egyptair

95 Jahre: Egypt Air verpasst Boeing 737-800 eine Speziallackierung

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies