Nach Rissen bei Lufthansa CargoEFW erkennt kein generelles Problem bei Airbus A321 P2F

Bei zwei Airbus A321 F von Lufthansa Cargo wurden Risse am Heck entdeckt. Die Flieger wurden von EFW Elbe Flugzeugwerke zu Frachtern umgerüstet. Das Unternehmen stellt klar: Die betroffenen Stellen wurden dabei nicht angetastet.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Vier Flugzeuge umfasst die Teilflotte von Airbus A321 bei Lufthansa Cargo. Bei zwei der von Passagier- zu Frachtfliegern umgebauten Jets entdeckte die Frachtairline vergangene Woche Strukturschäden am Heck. Die Flugzeuge wurden in der Folge gegroundet. Schon bald sollen sie aber wieder abheben, wie EFW Elbe Flugzeugwerke mitteilt.

Das Unternehmen, eine Tochter von ST Engineering und Airbus, war für den Umbau der Airbus A321 zu Frachtern verantwortlich. Der Schaden sei bei einem Flugzeug festgestellt worden. «Als Vorsichtsmaßnahme überprüfte Lufthansa Cargo auch alle anderen umgerüsteten A321-Frachter in ihrer Flotte», heißt es von EFW. Bei einem weiteren Flugzeug sei ein kleinerer Riss in einem ähnlichen Bereich festgestellt worden.

Nicht bei der Umrüstung passiert

Laut EFW haben die Schäden nichts mit den Schritten zu tun, mit denen Passagier- zu Frachtfliegern umgebaut werden. «Während der Umrüstung vom Passagier- zum Frachtflugzeug bleiben die betroffenen Teile unangetastet und werden beibehalten», heißt es vom Dresdner Unternehmen. Jedoch liege die Bodenstruktur des Hauptdecks unter der Verantwortung von EFW, seit das Flugzeug als Frachter eingesetzt wird. Daher repariert das Unternehmen die Flugzeuge nun.

«Unsere Flugzeuge sind sicher, es gibt derzeit keinen Hinweis darauf, dass der Schaden mit der P2F-Modifikation zusammenhängt», kommentiert Jordi Boto, Chef von EFW. «Die detaillierten Belastungsanalysen haben inzwischen gezeigt, dass die zertifizierten mechanischen Belastungen der A321 P2F im Vergleich zu den Ergebnissen der Passagierflugzeuge ähnlich oder sogar niedriger sind.» Zusätzlich seien die Auswirkung des Ballasts auf das Bodengitter untersuch wordent. Das Ergebnis sei, dass die betroffene Rumpfstruktur nicht nennenswert belastet werde und die Belastungswerte mit denen des A321-Passagierflugzeugs vergleichbar seien, so EFW.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind für die Betreiber keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Reparaturen dauern wenige Tage

Man gehe «davon aus, dass die Standardreparaturen innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein werden», erklärte EFW. Unmittelbar danach könnten die Airbus A321 P2F von Lufthansa Cargo wieder in Betrieb genommen werden.

Mehr zum Thema

... werden E-Commerce-Waren transportiert, aber etwa auch Pharmagüter.

Lufthansa Cargo muss zwei Airbus A321 am Boden lassen

Nachdem Ingenieure individuelle Umbauunterlagen zusammengestellt haben, beginnt der Ausbau der alten Einrichtung, in Kabine ...

Die fliegenden Airbus-Zebras von Dresden

Chinesische Haite baut als Partner von EFW Airbus A321 in Tianjin zu Frachtern um

Chinesische Haite baut als Partner von EFW Airbus A321 in Tianjin zu Frachtern um

ticker-lufthansa

Lufthansa Cargo besetzt drei Führungspositionen neu

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies