Winglet eines Edelweiss-Fliegers: Die Airline baut kräftig aus.

Ausbau der LangstreckeEdelweiss übernimmt Airbus A340 von Swiss

Der Schweizer Ferienflieger will sein Streckennetz massiv ausweiten. Dazu verdoppelt Edelweiss die Langstreckenflotte. Die Flieger kommen von der Mutter Swiss.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bernd Bauers Wünsche sind schon ganz konkret. «Vietnam, die Philippinen und Burma sind aufstrebende Länder, die für uns sehr interessant sind», sagt der Chef des Schweizer Ferienfliegers Edelweiss. Nicht nur in Asien will er aber ausbauen, sondern auch in Nordamerika, wie er der Schweizer Wirtschaftszeitung Handelszeitung verriet. Dazu muss sich die Fluggesellschaft aber neue Flieger beschaffen.

Derzeit besteht die Edelweiss-Flotte neben fünf Airbus A320 aus zwei A330. Eine weitere Maschine des Typs ist bereits geordert und stößt im kommenden Frühling zur Fluglinie. Danach aber setzt das Management zum ganz großen Sprung an und verdoppelt die Langstreckenflotte von drei auf sechs Flieger. «Es handelt sich um Maschinen vom Typ A340, die wir von der Swiss ab Anfang 2017 übernehmen werden und die dann in der Edelweiss-Lackierung unterwegs sind», so Bauer zur Handelszeitung.

Die A340 werden innen komplett umgestaltet

Die Swiss flottet ihre 15 Airbus A340-300 nach und nach aus. Sie bestellte dazu bisher neun Boeing 777-300ER. Die ersten Boeing-Jets in der Flotte der Schweizer Fluggesellschaft werden ab 2016 im Einsatz stehen.

Edelweiss wird die A340 ihrer Mutter Swiss innen komplett umgestalten. Sie bekommen mehr Economy-Sitze. Die Fluglinie kennt zudem anders als die Swiss neben einer Business Class mit Economy Max auch eine Art Zwischenklasse mit größerem Sitzabstand. Die First Class existiert nicht.

Bis zu 400 neue Stellen

Der Ausbau der Langstrecke hat positive Folge. Man brauche «sicherlich 350 bis 400 neue Mitarbeiter – das sind neue Arbeitsplätze, die wir in der Schweiz schaffen», so Bauer. Er rechnet mit rund 100 neue Piloten und 250 neuen Flugbegleitern, die nötig sein werden.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Swiss: Passagier benahm sich völlig daneben.

Passagier belästigte und schlug Besatzung eines Fluges von Swiss - zehn Monate Gefängnis

ticker-swiss

Airbus A330 von Swiss muss nach Zürich zurückkehren

ticker-swiss

Swiss fliegt nicht vor August wieder nach Tel Aviv

Ärger an Bord: Mancher wird sogar gewalttätig.

Mehr Pöbler plagen Schweizer Fluglinien

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack