Durch den Checkpoint rauschen

Die USA wollen neue Sicherheitschecks an Flughäfen testen. Einige Reisende können bald schneller durch die Checkpoints.

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Für einige auserwählte Reisende in den USA wird das Fliegen bald um einiges angenehmer: Die Transportsicherheitsbehörde TSA gab bekannt, dass schon im Herbst ein Pilotprojekt startet, dass es einigen Vielfliegern ermöglicht, schneller durch den Sicherheitscheck zu kommen.

Indem man die "vertrauenswürdigen Reisenden" schneller durch die Checkpoints lasse, könne man sich besser auf riskantere Gebiete konzentrieren. Man wolle weg von der "one-size-fits-all"-Mentalität, die bei den Sicherheitsüberprüfungen an Flughäfen noch immer vorherrsche. Die Identitäts-basierte Sicherheitsüberprüfung sei da ein Schritt in die richtige Richtung. Erst kürzlich hatte die US-Regierung einen Report veröffentlich, in dem verdeutlicht wurde, dass es an den US-Flughäfen massive Sicherheitsmängel gebe. Das neue System soll die Effizienz der Sicherheitskontrollen erhöhen.

Nur vier Flughäfen

Zunächst kommen aber nur wenige Passagiere in den Genuss der schnelleren Abfertigung: Nur Delta- Und American-Passagiere in Atlanta, Detroit, Miami und Dallas-Fort Worth sind bisher als Teilnehmer des Pilotprogramms vorgesehen. Aber nach und nach wolle man auch andere große US-Fluggesellschaften in das Programm einbeziehen, wie etwa United, Southwest oder JetBlue, heisst es bei der TSA.

Wer mitmachen darf, entscheiden die TSA und die US-Grenzkontrolle. Gemeinsam suchen sie sich die vertrauenswürdigen Vielflieger aus. Bedingungen gibt es aber auch: Wer bei dem Programm mitmachen möchte, muss US-Staatsbürger sein - und damit einverstanden, der Regierung mehr Informationen als bisher üblich über sich preiszugeben. Wann genau im Herbst das Programm startet, gab die Behörde noch nicht bekannt - ebensowenig, wie lange es laufen soll.

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