Der Hamad International Airport in Doha: Künftig zahlen Passagiere eine Steuer.

Flughafensteuer in KatarAuch Doha bittet Passagiere zur Kasse

Der niedrige Ölpreis zwingt auch Katar zum Umdenken. Der Flughafen Doha verlangt von Passagieren künftig eine Steuer von rund neun Euro.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Zum ersten Mal seit 15 Jahren wird Katar in diesem Jahr ein amaushaltsdefizit ausweisen. Das Land rechnet mit einem Minus von umgerechnet rund 10,7 Milliarden Euro. Auch für die nächsten Jahre ist man im Emirat nicht allzu optimistisch. Es leidet unter dem niedrigen Ölpreis.

Um das zumindest teilweise zu kompensieren, setzt man nun auch bei der Luftfahrt an. Denn die wächst in der Golfregion weiterhin. Wie der Hamad International Airport in Doha mitteilt, führt er eine neue Steuer für abreisende Passagiere ein. 35 Riyal (rund 8,50 Euro) werden zukünftig dem Ticketpreis hinzugerechnet.

Auch Transitpassagiere müssen zahlen

Die neue Steuer gilt für alle Tickets, die ab Dienstag (30. August) ausgestellt werden und für alle Flüge ab dem 1. Dezember. Sämtliche Passagiere müssen sie zahlen, auch solche, die Doha als Transitflughafen nutzen und nach wenigen Stunden weiter fliegen. Ausgenommen sind Kinder unter zwei Jahren.

Mit der Steuer wolle man unter anderem sicherstellen, dass der Hamad International Airport weiterhin Weltklasse bleibe und man den Service gemeinsam mit dem Passagierwachstum stetig verbessern könne. Die Abgabe trifft vor allem die heimische Airline Qatar Airways.

Dubai kam Doha zuvor

Doha ist nicht der erste Golfstaat, der sich für diesen Schritt entscheidet. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben eine neue Flughafentaxe eingeführt. Seit Ende Juni verlangt Dubai von Passagieren eine Steuer von umgerechnet rund 8,50 Euro. Zwar ist Öl für das Emirat Dubai keine wichtige Einnahmequelle mehr. Der Rohstoff trägt rund 6 Prozent zu den Staatseinnahmen bei.

Aber für die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate ist der fallende Ölpreis ein Problem. Indirekt trifft das auch Dubais Wirtschaft. So führen alle Emirate erstmals auch eine Mehrwertsteuer ein.

Mehr zum Thema

ticker-dubai-dxb

Raketenwarnung legt Flugbetrieb in Dubai zeitweise lahm

ticker-dubai-dxb

Dubai eröffnet ersten Landeplatz für Flugtaxis - beim Flughafen Dubai International

ticker-dubai-dxb

Dubai beschränkt Flüge – Indigo, Air India und Spicejet fühlen sich benachteiligt

ticker-dubai-dxb

Dubai stoppt Landegenehmigungen für ausländische Airlines

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies