Flugzeug von Pop: Nach Indien fliegen und dabei etwas Gutes tun.

Pop - People Over ProfitDie antikapitalistische Billigairline

Die neue britische Fluglinie Pop will London mit Indien verbinden. Was sie neben Preis und Service unterscheiden soll, ist auch das Geschäftsmodell. Denn Pop steht für People Over Profit.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Navdip «Nino» Singh Judge war schon vieles. Er war nach seinem Studium an der Royal Military Academy Sandhurst Offizier der britischen Armee, Ingenieur beim Formel-1-Rennstall Lotus, Investmentbanker bei Lehman Brothers and JP Morgan Chase. Heute ist er Partner des Anleihen-Handelshauses BGC Partners und Neo-Luftfahrtunternehmer. Zusammen mit seinen Studienkollegen Graham Howat und Cristiano Ratti arbeitet er nun seit vier Jahren an der Lancierung einer neuen britischen Langstrecken-Billigairline.

Am Dienstag (31. Mai) haben die drei Unternehmer die Pläne erstmals öffentlich gemacht. Da ist zum einen der eher gewöhnliche Teil. Die neue Fluggesellschaft Pop will von London Stansted nach Indien fliegen. Sie wählt dabei nicht Ziele, die jede andere Fluglinie auch schon anbietet, sondern die beiden sekundären Städte Amritsar im Bundesstaat Punjab und Ahmedabad in Gujarat. Den Kunden sollen bei großem Komfort günstige Preise geboten werden. Für weiter gehende Extras muss bezahlt werden.

378 Plätze im Airbus A330

Pop denkt bereits weiter. Nach Indien will die Fluggesellschaft weitere Ziele in Südostasien sowie Nordamerika anfliegen. Dabei will die Fluggesellschaft darauf achten, immer die indische Diaspora im Auge zu behalten und sie via London mit der Welt zu verbinden.

Die Flotte von Pop wird aus Airbus A330-300 bestehen. An Bord wird es 299 Economy-Sitze mit 31 Zoll Sitzabstand geben. Vorne in der Kabine befinden sich 79 Plätze in der Premium Economy (Gold Economy genannt) mit 34 Zoll Sitzabstand. Wifi an Bord ist im Preis inbegriffen. Im Herbst 2016 soll der Flugbetrieb starten.

Bei Buchung Hilfsorganisation auswählen

Doch da gibt es auch den ungewöhnlichen Teil: Pop verspricht, 51 Prozent des Reingewinns an wohltätige Organisationen an den Zielorten zu spenden. Pop steht denn auch für People Over Profit. Frei übersetzt heißt das etwa: Menschen sind wichtiger als Gewinn.

Passagiere werden beim Buchungsprozess bestimmen können, an welches Hilfswerk der Gewinn aus ihrer Buchung geht. Derzeit werden etwa ein Projekt zur Förderung von indischen Kindern, die auf der Straße oder entlang von Bahngleisen leben oder eines zur Unterstützung von schwerkranken Kindern aufgeführt. Pop nennt das erfrischende Geschäftsmodell selbst «wohlwollend kapitalistisch».

Mehr zum Thema

London Gatwick: Auch dieses Mal von der Panne betroffen.

Schon wieder technische Probleme bei britischer Flugsicherung - Airlines platzt der Kragen

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Britische und japanische Rüstungsindustrie vertiefen Zusammenarbeit

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack