Für viele Reisende beginnt der Stress schon beim Einchecken.

Die Alpträume der Vielflieger

Fliegen könnte so schön sein - wären da nicht die Mitreisenden. Die sind der Hauptgrund, warum das Reisen für viele zum Alptraum wird.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Schon am Gate fängt es an. Laute Gespräche am Handy über Themen, die man einfach nicht hören will, schreiende Kinder, Gepäck, das im Weg steht - Statt entspannt die Reise anzutreten, raufen sich die meisten Vielflieger über das immer gleiche Theater schon vor dem Boarding die Haare.

Die Zeitung USA Today hat bei den Vielfliegern und Geschäftsreisenden unter ihren Lesern nachgefragt, was für die die schlimmsten Stressfaktoren beim Reisen im Flieger sind und die Top Ten ihrer Alpträume zusammen gestellt. Das Fazit: Jeder hat etwas mit nervenden Mitreisenden zu tun. Auf Platz eins landen die Nervensägen, die durch laute Telefongespräche allen anderen Passagieren Details aus ihrem Privatleben auf die Nase binden.

Unwissenheit kostet Nerven

Besonders anstrengend finden die Vielflieger auch Passagiere, die nicht begreifen, dass es eine Höchstgrenze für das Handgepäck gibt oder dass man nur eine bestimmt Menge Flüssigkeit mit an Bord nehmen darf. Diese Unwissenden kosten die erfahrenen Reisenden einfach zu viel Zeit. Aber auch Respektlosigkeit geht den Passagieren auf den Geist. Etwa, wenn sie die Bitte, alle elektronischen Geräte abzuschalten, konsequent ignorieren. Aber auch Respektlosigkeit gegenüber Flugbegleitern oder Bodenpersonal kostet einige Nerven.

Auch Lautstärke scheint ein grosses Problem zu sein: Eltern, die ihre schreienden Kinder nicht in den Griff bekommen, aber auch laute Musik, die aus Kopfhörern tönt, sind ein Problem. Und auch der Geruchssinn wird zu oft strapaziert. Wenn der Sitznachbar etwa sein stark riechendes Essen, das er sich mit an Bord genommen hat, auspackt und schmatzend genießt, vergeht den meisten Reisenden selbst der Appetit.

Genug Platz

Die Lust am Fliegen vergeht vielen auch, wenn sie sich durch die anderen Passagiere eingeengt fühlen - etwa, wenn der Vordermann ihnen ohne Vorwarnung die Rückenlehne ins Knie rammt oder wenn das Riesen-Handgepäck der anderen die Staufächer verstopft.

Nicht zuletzt stört es die genervten Vielflieger gerade auf Langstreckenflügen, wenn ein Passagier zur Schlafenszeit nicht die Sonnenblende herunter lässt und so die ganze Kabine wach hält.

Das klingt alles nach ganz schönem Stress. Aber auch die meckernden Vielflieger selbst können die anderen auf die Palme bringen. Denn oft verhalten die anspruchsvollen Profiflieger sich so, als würde ihnen das Flugzeug gehören. Ein von USA Today befragter Passagier etwa beschwert sich darüber, dass die Geschäftsreisenden immer denken, sie hätten das Recht, als erste in der Schlange zu stehen, ihr Gepäck zu verstauen, von den Flugbegleitern beachtet zu werden. Also: Wer im Glashaus sitzt...

Und was stört Sie beim Fliegen? Tragen Sie ihre Erlebnisse unten als Kommentar ein.

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin