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Die Alpträume der Vielflieger

Fliegen könnte so schön sein - wären da nicht die Mitreisenden. Die sind der Hauptgrund, warum das Reisen für viele zum Alptraum wird.

Tim Bray/Wikimedia/CC

Für viele Reisende beginnt der Stress schon beim Einchecken.

Schon am Gate fängt es an. Laute Gespräche am Handy über Themen, die man einfach nicht hören will, schreiende Kinder, Gepäck, das im Weg steht – Statt entspannt die Reise anzutreten, raufen sich die meisten Vielflieger über das immer gleiche Theater schon vor dem Boarding die Haare.

Die Zeitung USA Today hat bei den Vielfliegern und Geschäftsreisenden unter ihren Lesern nachgefragt, was für die die schlimmsten Stressfaktoren beim Reisen im Flieger sind und die Top Ten ihrer Alpträume zusammen gestellt. Das Fazit: Jeder hat etwas mit nervenden Mitreisenden zu tun. Auf Platz eins landen die Nervensägen, die durch laute Telefongespräche allen anderen Passagieren Details aus ihrem Privatleben auf die Nase binden.

Unwissenheit kostet Nerven

Besonders anstrengend finden die Vielflieger auch Passagiere, die nicht begreifen, dass es eine Höchstgrenze für das Handgepäck gibt oder dass man nur eine bestimmt Menge Flüssigkeit mit an Bord nehmen darf. Diese Unwissenden kosten die erfahrenen Reisenden einfach zu viel Zeit. Aber auch Respektlosigkeit geht den Passagieren auf den Geist. Etwa, wenn sie die Bitte, alle elektronischen Geräte abzuschalten, konsequent ignorieren. Aber auch Respektlosigkeit gegenüber Flugbegleitern oder Bodenpersonal kostet einige Nerven.

Auch Lautstärke scheint ein grosses Problem zu sein: Eltern, die ihre schreienden Kinder nicht in den Griff bekommen, aber auch laute Musik, die aus Kopfhörern tönt, sind ein Problem. Und auch der Geruchssinn wird zu oft strapaziert. Wenn der Sitznachbar etwa sein stark riechendes Essen, das er sich mit an Bord genommen hat, auspackt und schmatzend genießt, vergeht den meisten Reisenden selbst der Appetit.

Genug Platz

Die Lust am Fliegen vergeht vielen auch, wenn sie sich durch die anderen Passagiere eingeengt fühlen – etwa, wenn der Vordermann ihnen ohne Vorwarnung die Rückenlehne ins Knie rammt oder wenn das Riesen-Handgepäck der anderen die Staufächer verstopft.

Nicht zuletzt stört es die genervten Vielflieger gerade auf Langstreckenflügen, wenn ein Passagier zur Schlafenszeit nicht die Sonnenblende herunter lässt und so die ganze Kabine wach hält.

Das klingt alles nach ganz schönem Stress. Aber auch die meckernden Vielflieger selbst können die anderen auf die Palme bringen. Denn oft verhalten die anspruchsvollen Profiflieger sich so, als würde ihnen das Flugzeug gehören. Ein von USA Today befragter Passagier etwa beschwert sich darüber, dass die Geschäftsreisenden immer denken, sie hätten das Recht, als erste in der Schlange zu stehen, ihr Gepäck zu verstauen, von den Flugbegleitern beachtet zu werden. Also: Wer im Glashaus sitzt…

Und was stört Sie beim Fliegen? Tragen Sie ihre Erlebnisse unten als Kommentar ein.



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