Behälter der Sicherheitskontrolle: Oft bleibt Kleingeld drin liegen.

SicherheitskontrolleDer Schatz im Plastiktopf

Jedes Jahr lassen Reisende Millionen von Münzen bei der Sicherheitskontrolle liegen. Was passiert eigentlich mit dem Geld?

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das Mobiltelefon aus der linken Tasche kramen, Gürtel ausschlaufen, das Kleingeld und das Taschentuch aus der rechten Tasche hervorholen. Dieses Ritual wiederholt sich so oder ähnlich täglich Millionen Male an den Flughäfen der Welt. Was sich auch regelmäßig wiederholt: Der gestresste Passagier greift am Ende des Bandes zwar nach seinen großen Dingen, vergisst aber die Münzen im Behälter.

Auch wenn es nur Geldstücke sind, über die Zeit kommen so beträchtliche Beträge zusammen. Gemäß einem Bericht der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde Transportation Security Administration TSA summierten sich die vergessenen Münzen letztes Jahr auf 867.812 Dollar. Wenn niemand das Geld abholt, fließt der Betrag an die TSA und muss für Sicherheitsmaßnahmen verwendet werden.

110.000 Euro alleine in Deutschland

Eine Statistik für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es nicht. Eine simple Hochrechnung auf Basis der Passagierzahlen und der Erfahrungswerte aus den USA ergibt aber, dass auch an deutschen Flughäfen pro Jahr rund 110.000 Euro in Münzen liegen bleiben dürften, an österreichischen 14.000 Euro rund und an schweizerischen rund 25.000 Euro. Das Geld fließt aber anders als in den USA nicht an die Sicherheitsbehörden.

Die Flughäfen von Frankfurt, Wien und Zürich erklären unisono: Das Geld wird eingesammelt und ans Fundbüro übergeben. Kleinstbeträge werden mitunter auch in die Spendenkugel der Hilfswerke geworfen.

Mehr zum Thema

ticker-smiths-detection

Smiths Detection hat einen neuen Eigentümer

ticker-usa

USA: Verkehrssicherheitsbehörde sucht private Hilfe für Sicherheitskontrollen

fluessigkeiten flughafen handgepaeck

Sicherheitskontrolle: 100-Milliliter-Regel soll an manchen EU-Flughäfen bald wieder fallen

Scanner von Rohde & Schwarz: Jetzt setzt auch der Flughafen Frankfurt auf sie.

Was zwei Jenaer Studenten mit den neuen Scannern in Frankfurt zu tun haben

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies