B717 von AirTran: Bald in Delta-Farben unterwegs.

Delta will die B717 von Southwest

Delta wird der größte Nutzer der B717. Und Southwest ist den Flugzeugtypen los. Beide versprechen sich etwas davon.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Eigentlich hat Southwest eine ziemlich gut funktionierende Strategie: Der amerikanische Billigflieger nutzt ausschließlich Boeing B737. Das bedeutet geringere Kosten bei Ausbildung und Wartung. Doch 2010 tat Southwest etwas für ihre Strategie Ungewöhnliches. Die Fluggesellschaft kaufte die Konkurrentin Air Tran. Die Fluglinie aus Florida hat in ihrer Flotte neben 52 Boeing B737 auch noch 88 Flieger vom Typ B717. Boeing produziert diese Jets bereits seit 2006 nicht mehr. Geflogen ist der erste aus Air-Trans-Bestand aber erst 1998.

Seit dem Kauf gehörten zum Southwest-Hangar also neben den B737 auch die weniger populären und ältlicheren B717. Doch das passiert dem Management nicht. Alle 88 B717 verpachtet der Billigflieger nun an Delta Airlines. So wolle man die Kostenstruktur wieder senken und effizienter werden, heißt es von Southwest. Die vom Passagieraufkommen her größte Airline der Welt wird damit auch diejenige mit den meisten B717 in ihrer Flotte. Delta will die neuen Flieger auf regionalen Strecken nutzen.

Angenehmeres Reiseerlebnis

Dort sollen sie bisherige 50-Sitzer ersetzen und so den Passagieren ein angenehmeres Reiseerlebnis zu bieten, so Delta-Geschäftsführer Richard Anderson gemäß der Zeitung Seattle Post Intelligencer. Durch die zusätzlichen verfügbaren Plätze hätten die Reisenden nun mehr Möglichkeiten, sich für die Business- oder die Economy-Comfort-Class zu entscheiden.

Zusätzliche Kosten in der Ausbildung wird die Trasaktion für Delta nicht bedeuten. Die Fluglinie hat bereits 180 Flieger aus der DC9/MD80-Familie. Da die B717 ursprünglich ebenfalls vom Hersteller McDonnell Douglas kam und erst durch die Fusion 1997 zu einer Boeing wurde, sind die Piloten für den Flieger bereits geschult. Anders sieht es bei Southwest aus. Das Kabinenpersonal von Air Tran ist zwar bereits ebenfalls auf Boeing B737 ausgebildet, doch die Piloten sind es nicht. Sie sollen nun auf den Typ B737 umgeschult werden.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Sieg für Delta und Aermoexico vor Gericht: Joint Venture vorerst gesichert

ticker-delta-airlines

Delta plant Rückkehr nach Singapur

ticker-delta-airlines

Toilettenproblem sorgt für Odyssee bei Flug von Delta Air Lines

ticker-delta-airlines

Delta verbindet Austin mit Paris

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin