Airbus A340-200 von Conviasa: Flüge von Venezuela nach Syrien und Argentinien geplant.

Conviasa fliegt Caracas - DamaskusNonstopflüge zwischen zwei Krisenstaaten

Die Nationalairline Venezuelas hat ihren einzigen Langstreckenflieger zurück. Der Airbus A340 von Conviasa wird eine ungewöhnliche Route bedienen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mehr als 110.000 Menschen sind in Syrien seit dem Ausbruch des brutalen Bürgerkriegs gestorben. In weiten Teilen des Landes ist die Gesundheitsversorgung zusammengebrochen, das lokale Gewerbe hat kaum mehr Aufträge, Lebensmittel sind rar und entsprechend teuer. Hinzu kommen anhaltende Kämpfe.

In Venezuela ist es kein Bürgerkrieg, der für ähnliche Zustände sorgt. Die tiefe Wirtschaftskrise und ein verbitterter politischer Machtkampf haben der Bevölkerung Armut und Chaos gebracht. Die Regale der Supermärkte sind leer, Gewalt ist allgegenwärtig und die Spitäler funktionieren mehr schlecht als recht.

Wartung im Iran

Trotz der katatrophalen Situation in beiden Ländern wird es demnächst Nonstopflüge zwischen ihren Hauptstädten geben. Conviasa fliegt ab März wöchentlich zwischen Caracas und Damaskus. Für den mehr als 11.500 Kilometer langen Flug wird Venezuelas staatliche Fluglinie einen Airbus A340-200 einsetzen.

Conviasa bekam den 27 Jahre alten Vierstrahler Anfang dieses Jahres zurück aus Teheran, berichtet das Luftfahrtdatenportal CH Aviation. Dort wurde das Flugzeug durch die private iranische Mahan Air seit vergangenen Juli gewartet. Die Maschine war ursprünglich an Erstbetreiberin Air France ausgeliefert worden, bevor sie 2007 an Conviasa ging.

Nicht die erste Verbindung

Venezuela und der Iran planen seit vergangenen Jahr eine Allianz zwischen den Fluglinien, die auch Flüge nach Europa vorsieht. Ebenso sieht Mahan Air vor, Teheran mit Caracas zu verbinden.

Es ist nicht das erste Mal, dass es Flüge von Caracas zu den Hauptstädten von Syrien und dem Iran gibt. Bis mindestens 2010 verbanden Conviasa und die staatliche Iran Air die Städte miteinander. Das sorgte vor allem für Kritik von den Vereinigten Staaten. Die Regierung in Washington befürchtete damals, dass Passagiere auf diesen Flügen unkontrolliert von Asien nach Südamerika reisen könnten, berichtete die Nachrichtenseite CNN.

Mehr zum Thema

Airbus A380 am Flughafen Caracas: Premiere in Venezuela.

Kleine Airline verhilft Venezuela zu A380-Premiere

Venezuela: Die USA halten Überflüge für gefährlich.

USA verbieten Flüge nach Venezuela

Flugzeug von Air Europa: Die spanische Fluglinie fliegt weiterhin nach Caracas.

Air-Europa-Crew in Venezuela beschossen

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack