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Sparkurs

Condor verschiebt Flottenerneuerung

Der deutsche Ferienflieger muss sparen. Dazu werden Flugzeuge an die britische Schwesterairline abgegeben und Investitionen in neue Langstreckenflieger verschoben.

Thomas Ehmann

Boeing 767 von Condor: Soll noch länger fliegen.

Vergangenes Jahr wurde ausgebaut. Condor nahm drei weitere Boeing 767-300 ER in die Flotte auf. Mit den zusätzlichen Flugzeugen wurden bestehende Ziele in Übersee häufiger und gewisse Destinationen ganz neu angeflogen. Auch dieses Jahr wird auf der Langstrecke weiter expandiert. Aber: Auf der Mittelstrecke baut die Airline ab. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, gibt Condor vier ihrer Boeing 757-300 an die britische Schwester Thomas Cook Airlines ab.

Zudem sollen in der Verwaltung von Condor und den drei anderen Airlines der Gruppe in diesem und nächstem Jahr etwas mehr als 200 von 8000 Stellen abgebaut werden. «Wir wollen noch einmal deutlich Kosten aus dem System nehmen», so Geschäftsführer Ralf Teckentrup gemäß dem Bericht. Auch Investitionen werden verschoben. Der Plan, neue Langstreckenflugzeuge zu kaufen, um die bald 22-jährigen Boeing 767 abzulösen, wird vorerst auf Eis gelegt. Hintergrund des Sparkurses ist die Krise des Tourismus in der Türkei und Ägypten sowie der verschärfte Konkurrenzkampf mit Eurowings.



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