D-ABUK in DüsseldorfCondors letzte Boeing 767 verabschiedet sich mit tiefem Überflug aus Deutschland

Der Ferienflieger trennt ich endgültig von seiner letzten Boeing 767. Condors D-ABUK fliegt von Düsseldorf in die USA - und verabschiedete sich mit einem speziellen Manöver.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Condor sagt tschüss, byb bye und farewell zu diesem Flugzeug», sagte Kabinenchefin Karin Hohl in ihrer letzten Ansage in Condors letzter Boeing 767 am 12. März. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen D-ABUK war da gerade von Havanna nach Frankfurt geflogen. «Das ist das Ende einer Ära», sagte Kapitän Thomas Friedrich im Cockpit des Jets.

Nach ihrem letzten kommerziellen Einsatz stand die 25 Jahre alte Maschine bis zum 15. März in Frankfurt, dann wurde sie nach Düsseldorf überstellt. Dort wurde die D-ABUK von Condors Technikerinnen und Technikern bereit gemacht für die Rückgabe ans Leasingunternehmen Aercap. Die sollte eigentlich spätestens im April stattfinden.

Von Düsseldorf über Bangor nach Marana

«Aufgrund aktueller Einflottungen und den damit verbundenen technischen sowie flugbetrieblichen Vorgängen wurde die Rückgabe auf Juni terminiert», erklärte eine Condor-Sprecherin am Freitagvormittag (14. Juni). «Das Flugzeug wird voraussichtlich noch heute Düsseldorf verlassen und unter Condor-Flugnummer in Richtung USA fliegen, wo die Übergabe an den Leasinggeber kurzfristig erfolgt.» Der Flug geht über Bangor nach Marana.

Die D-ABUK im Mai im Hangar in Düsseldorf. Foto: aeroTELEGRAPH/Jakob Wert

«Für uns ist der Überführungsflug der Maschine heute ein besonderer Flug», sagt Alexander Würffel, Condors Boeing-767-Flottenchef, der die D-ABUK selber steuern wird. «Ein letztes Mal eine Boeing 767 unter Condor-Flugnummer zu fliegen, wenn auch ohne Passagiere.»

Zum Abschied ein Low Approach

Gegen 15:58 Uhr hob die D-ABUK ab, drehte eine Runde und war rund elf Minuten später zurück. Sie flog zum Abschied in nur rund 100 Metern Höhe erneut über die Piste, im Jargon Low Approach genannt, um dann in Richtung USA zu verschwinden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos der Boeing 767 von Condor. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Condors letzte Boeing 767 steht nun in Düsseldorf

Condors letzte Boeing 767 steht nun in Düsseldorf

Condors letzter Passagierflug mit einer Boeing 767: Die Crew geht in Havanna zum Flieger mit dem Kennzeichen D-ABUK.

An Bord des letzten Boeing-767-Fluges von Condor

Alle vier A330-200, die Condor einflottet, flogen zuvor für Etihad.

Air Belgium baut sich Langstreckenflotte wie Condor

ticker-condor-beige

Qantas nimmt Condor als Partner ihres Vielfliegerprogramms auf

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack