Handys im Salzwasser: Nach acht Tagen war ein Großteil der gespeicherten Informationen noch abrufbar.

Handys sollen MH370-Rätsel lösen

Was passierte mit Flug MH370? Laut Experten ist es möglich, den Verlauf zu eruieren - dank den Handys der Passagiere. Doch erst muss man das Wrack finden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Null. Das ist bislang das Resultat der Suche nach der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines. Die an einem Strand in Westaustralien angespülten möglichen Wrackteile entpuppten sich als ganz normaler Metallmüll. Und das Untersee-Boot Bluefin-21 suchte inzwischen das ganze geplante Gebiet am Meeresboden ohne Erfolg ab. Die Suche an der Wasseroberfläche wurde nun eingestellt und das Unterwasser-Suchgebiet vergrößert. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass man noch Wrackteile an der Wasseroberfläche finden könne, so die australischen Behörden. Sie erklärten zugleich, dass es noch sehr lange dauern könne, bis man eine Spur von Flug MH370 finde.

Neue Methoden könnten nach einem Sucherfolg aber zumindest neue Einsichten bringen. Denn noch ist ja völlig unklar, was an Bord der Boeing 777 geschah. Laut eines Experiments von CNN und mehreren Chemikern sowie Computer-Experten ist es offenbar möglich, den Absturz von Flug MH370 zu analysieren. Dabei wurde mit einem Handy ein Video gedreht, mehrere Fotos gemacht und anschließend das Gerät in einem Salzwasserbecken im Shedd Aquarium in Chicago versenkt. Das soll die Bedingungen im Indischen Ozean widerspiegeln, wo die Maschine vermutlich abgestürzt ist.

Flugzeug seit mehr als 50 Tagen verschwunden

Nach acht Tagen im Salzwasser wurde das Handy «geborgen». Salz hatte die Plastikteile des Handys angegriffen und das Innenleben verkrustet, allerdings konnte der Handyspeicher abgerufen werden. Und ein Großteil der gespeicherten Informationen war noch vorhanden - in guter Qualität. Daher könnten die Handys der Passagiere an Bord von MH370 Aufschluss über den genauen Absturz geben, folgert CNN. Vermutlich hätten die Passagiere während des Fluges beziehungsweise während des Absturzes SMS, E-Mails oder auch Fotos an ihre Angehörigen verschickt, die nie ankamen, aber auf den Geräten gespeichert seien.

Ein weiteres Manko des CNN-Experiments: Das Testhandy befand sich acht Tage im Salzwasser, MH370 ist mittlerweile mehr als 50 Tage verschwunden. Der Schaden an den elektrischen Geräten dürfte vermutlich deutlich gravierender sein als im Experiment. Das Flugzeug war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking, als es verschwand. An Bord waren 227 Passagiere und zwölf Crewmitglieder.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack