Der Vision Jet: Wird mit Auto Radar ausgestattet.

Auto RadarCirrus Vision Jet kann jetzt auch Wetter

Cirrus Aircraft stattet ihren Vision Jet mit neuer Technik aus. Auto Radar soll die Darstellung von Echtzeit-Wetterdaten deutlich verbessern.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Cirrus war stets vorne mit dabei, wenn es um die Einführung von Innovationen ging. Der Vision Jet ist der erste Jet, der serienmäßig mit einem Fallschirm ausgestattet ist. Der von einem Turbofantriebwerk angetriebene Flieger war neben der Piper M600 und Daher TBM 960 auch eines der ersten Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt, das mit dem Autolande-Notfallsystem des Avionik-Spezialisten Garmin ausgestattet wurde.

Nun hat das Unternehmen weitere Verbesserungen für den Vision Jet angekündigt. Alle neu ausgelieferten Maschinen werden Auto Radar von Garmin und Cirrus IQ an Bord haben. Auto Radar bietet eine bessere Darstellung des Wetters. Der Pilot drückt den Auto-Radar-Knopf, wählt die gewünschte Radarreichweite und das System scannt automatisch das Gebiet vor ihm und liefert eine zusammengesetzte Echtzeitdarstellung des Wetters.

Niederschlagsgebiete werden gezeigt

Das System kombiniert dabei eine horizontale Abtastung mit vertikaler Neigung und erstellt aus beidem ein umfassendes Bild des vorausliegenden Wetters. Um so viele Details wie möglich zu liefern, erfolgt die Darstellung in einer 16-Farben-Palette. Cirrus spricht davon, dass dem Piloten dank des neuen Systems deutlich mehr Informationen zur Verfügung stehen und gleichzeitig die Arbeitsbelastung sinkt.

Ein Wetterradar an Bord ist ein wichtiges Sicherheitsfeature, weil damit beispielsweise eingelagerte Gewitterzellen erkannt und umflogen werden können. Auto Radar unterdrückt zudem die Signale, die von Bodenstationen gesendet werden. Ein in den USA weit verbreitetes System, um auch kleineren Flugzeugen ohne Wetterradar aktuelle Wetterdaten zur Verfügung zu stellen. In Deutschland sind sogenannte Inflight Weather Systeme, die Wetterdaten im Flieger abrufbar machen, kaum verbreitet.

Cirrus Jet wird smart

Das zweite neue Feature ist Cirrus IQ. Damit können Piloten per App aus der Ferne Daten ihres Flugzeugs abrufen. Die Palette reicht vom Standort über den Tankfüllstand, Batteriespannung, Flugstunden sowie Triebwerkszyklen. Cirrus IQ enthält außerdem Funktionen wie Maintenance Minder, mit denen Eigentümer die Wartungsintervalle ihres Flugzeugs im Auge behalten. Es können auch alle Flüge gespeichert beziehungsweise protokolliert werden.

Cirrus IQ wird Teil der Standardausstattung der neu ausgelieferten G2+ Vision Jets. Künftig soll Auto Radar auch als Nachrüstung für G2- und G2+ Vision Jet verfügbar sein.

Mehr zum Thema

Hoffnung auf Neukundschaft: Eine Animation des neuen Innovationszentrum von Cirrus Aircraft in Texas.

Cirrus baut im großen Stil aus

Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

Cirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

Cirrus Vision Jet: Die zweite Generation ist da.

Cirrus pimpt den Vision Jet

ticker-cirrus-aircraft

Cirrus Aircraft baut neues Triebwerkstestzentrum in Duluth

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack