Der Vision Jet: Wird mit Auto Radar ausgestattet.

Auto RadarCirrus Vision Jet kann jetzt auch Wetter

Cirrus Aircraft stattet ihren Vision Jet mit neuer Technik aus. Auto Radar soll die Darstellung von Echtzeit-Wetterdaten deutlich verbessern.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Cirrus war stets vorne mit dabei, wenn es um die Einführung von Innovationen ging. Der Vision Jet ist der erste Jet, der serienmäßig mit einem Fallschirm ausgestattet ist. Der von einem Turbofantriebwerk angetriebene Flieger war neben der Piper M600 und Daher TBM 960 auch eines der ersten Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt, das mit dem Autolande-Notfallsystem des Avionik-Spezialisten Garmin ausgestattet wurde.

Nun hat das Unternehmen weitere Verbesserungen für den Vision Jet angekündigt. Alle neu ausgelieferten Maschinen werden Auto Radar von Garmin und Cirrus IQ an Bord haben. Auto Radar bietet eine bessere Darstellung des Wetters. Der Pilot drückt den Auto-Radar-Knopf, wählt die gewünschte Radarreichweite und das System scannt automatisch das Gebiet vor ihm und liefert eine zusammengesetzte Echtzeitdarstellung des Wetters.

Niederschlagsgebiete werden gezeigt

Das System kombiniert dabei eine horizontale Abtastung mit vertikaler Neigung und erstellt aus beidem ein umfassendes Bild des vorausliegenden Wetters. Um so viele Details wie möglich zu liefern, erfolgt die Darstellung in einer 16-Farben-Palette. Cirrus spricht davon, dass dem Piloten dank des neuen Systems deutlich mehr Informationen zur Verfügung stehen und gleichzeitig die Arbeitsbelastung sinkt.

Ein Wetterradar an Bord ist ein wichtiges Sicherheitsfeature, weil damit beispielsweise eingelagerte Gewitterzellen erkannt und umflogen werden können. Auto Radar unterdrückt zudem die Signale, die von Bodenstationen gesendet werden. Ein in den USA weit verbreitetes System, um auch kleineren Flugzeugen ohne Wetterradar aktuelle Wetterdaten zur Verfügung zu stellen. In Deutschland sind sogenannte Inflight Weather Systeme, die Wetterdaten im Flieger abrufbar machen, kaum verbreitet.

Cirrus Jet wird smart

Das zweite neue Feature ist Cirrus IQ. Damit können Piloten per App aus der Ferne Daten ihres Flugzeugs abrufen. Die Palette reicht vom Standort über den Tankfüllstand, Batteriespannung, Flugstunden sowie Triebwerkszyklen. Cirrus IQ enthält außerdem Funktionen wie Maintenance Minder, mit denen Eigentümer die Wartungsintervalle ihres Flugzeugs im Auge behalten. Es können auch alle Flüge gespeichert beziehungsweise protokolliert werden.

Cirrus IQ wird Teil der Standardausstattung der neu ausgelieferten G2+ Vision Jets. Künftig soll Auto Radar auch als Nachrüstung für G2- und G2+ Vision Jet verfügbar sein.

Mehr zum Thema

Hoffnung auf Neukundschaft: Eine Animation des neuen Innovationszentrum von Cirrus Aircraft in Texas.

Cirrus baut im großen Stil aus

Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

Cirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

Cirrus Vision Jet: Die zweite Generation ist da.

Cirrus pimpt den Vision Jet

Cirrus Sr22 im Flug: Der Hersteller hat Updates vorgestellt.

Cirrus bietet neu vierblättrigen Verbundpropeller für seine Bestseller an

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack