Platz 5: <strong>Cirrus SR22 -</strong> 183 Knoten 339 km/h.

VorsichtsmaßnahmeCirrus groundet eigene Flugzeuge

Der amerikanische Hersteller muss Maschinen der SR22-Serie auf unbestimmte Zeit am Boden lassen. Grund für die Maßnahme von Cirrus sind Probleme mit den Motoren.

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Cirrus gehört zu den erfolgreichsten Herstellern von Leichtflugzeugen weltweit. Topmodell ist die SR22. Rumpf und Flügel des einmotorigen Propellerflugzeuges mit vier Sitzen sind aus Kohlenstofffaser gefertigt. Sie ist mit modernster integrierter Avionik ausgestattet. Das Flugzeug feierte 2001 seine Markteinführung und wird seitdem regelmäßig weiterentwickelt. Kostenpunkt für die aktuelle Basisversion: 779.000 Dollar.

Angetrieben wird die SR22 von einem Sechszylindermotor mit 310 PS des Herstellers Continental Aerospace Technologies. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 340 Kilometer pro Stunde. Cirrus verkauft das Kleinflugzeug auch mit einem stärkeren Motor als SR22T. Damit kann auch in größeren Höhen die volle Leistung gehalten werden.

Modernes Highend-Flugzeug

Beide Modelle sind mit dem Rettungsfallschirmsystem Caps ausgestattet. Dank all der Eigenschaften ist die SR22 ein Verkaufsschlager. Cirrus hat seit dem Produktionsstart über 9000 Exemplare der Serie ausgeliefert.

Jetzt hat der Topseller allerdings ein Problem: Einige Maschinen müssen auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben, wie Cirrus in einer offiziellen Stellungnahme mitteilt. Grund ist, dass der Hersteller des Antriebs Continental Aerospace Technologies den Flugzeugbauer über ein Motorproblem der Modelle SR22 und SR22T informiert hat. Um welches Problem es sich konkret handelt, erklärte Cirrus nicht.

Groundig als reine Vorsichtsmaßnahme

Cirrus habe sich daher aus Vorsicht dazu entschlossen, «den gesamten internen Flugbetrieb von Cirrus Aircraft für SR22 und SR22T, die vom 1. Juni 2021 bis zum 7. Februar 2023 hergestellt wurden, auszusetzen». Es gab allerdings kein Grounding des Flugzeugs durch die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA. Diese bestätigte lediglich, dass sie das Problem kenne, berichtet das Portal AV Web.

Die Sprecherin betont gegenüber aeroTELEGRAPH, dass es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele: «Cirrus ist derzeit kein Vorfall oder Unfall bekannt, an dem ein Cirrus-Flugzeug beteiligt war». Wann die Maschinen wieder abheben können, ist derzeit unklar. «Wir gehen davon aus, dass Continental in naher Zukunft ein Service Bulletin herausgeben wird, in dem die spezifische Reihe der betroffenen Flugzeuge die Ursache des Problems und die Abhilfemaßnahmen beschrieben werden», so die Sprecherin.

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