Platz 5: <strong>Cirrus SR22 -</strong> 183 Knoten 339 km/h.

VorsichtsmaßnahmeCirrus groundet eigene Flugzeuge

Der amerikanische Hersteller muss Maschinen der SR22-Serie auf unbestimmte Zeit am Boden lassen. Grund für die Maßnahme von Cirrus sind Probleme mit den Motoren.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Cirrus gehört zu den erfolgreichsten Herstellern von Leichtflugzeugen weltweit. Topmodell ist die SR22. Rumpf und Flügel des einmotorigen Propellerflugzeuges mit vier Sitzen sind aus Kohlenstofffaser gefertigt. Sie ist mit modernster integrierter Avionik ausgestattet. Das Flugzeug feierte 2001 seine Markteinführung und wird seitdem regelmäßig weiterentwickelt. Kostenpunkt für die aktuelle Basisversion: 779.000 Dollar.

Angetrieben wird die SR22 von einem Sechszylindermotor mit 310 PS des Herstellers Continental Aerospace Technologies. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 340 Kilometer pro Stunde. Cirrus verkauft das Kleinflugzeug auch mit einem stärkeren Motor als SR22T. Damit kann auch in größeren Höhen die volle Leistung gehalten werden.

Modernes Highend-Flugzeug

Beide Modelle sind mit dem Rettungsfallschirmsystem Caps ausgestattet. Dank all der Eigenschaften ist die SR22 ein Verkaufsschlager. Cirrus hat seit dem Produktionsstart über 9000 Exemplare der Serie ausgeliefert.

Jetzt hat der Topseller allerdings ein Problem: Einige Maschinen müssen auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben, wie Cirrus in einer offiziellen Stellungnahme mitteilt. Grund ist, dass der Hersteller des Antriebs Continental Aerospace Technologies den Flugzeugbauer über ein Motorproblem der Modelle SR22 und SR22T informiert hat. Um welches Problem es sich konkret handelt, erklärte Cirrus nicht.

Groundig als reine Vorsichtsmaßnahme

Cirrus habe sich daher aus Vorsicht dazu entschlossen, «den gesamten internen Flugbetrieb von Cirrus Aircraft für SR22 und SR22T, die vom 1. Juni 2021 bis zum 7. Februar 2023 hergestellt wurden, auszusetzen». Es gab allerdings kein Grounding des Flugzeugs durch die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA. Diese bestätigte lediglich, dass sie das Problem kenne, berichtet das Portal AV Web.

Die Sprecherin betont gegenüber aeroTELEGRAPH, dass es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele: «Cirrus ist derzeit kein Vorfall oder Unfall bekannt, an dem ein Cirrus-Flugzeug beteiligt war». Wann die Maschinen wieder abheben können, ist derzeit unklar. «Wir gehen davon aus, dass Continental in naher Zukunft ein Service Bulletin herausgeben wird, in dem die spezifische Reihe der betroffenen Flugzeuge die Ursache des Problems und die Abhilfemaßnahmen beschrieben werden», so die Sprecherin.

Mehr zum Thema

Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

Cirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

25 neue Cirrus SR20 für Lufthansa-Flugschule in Phoenix

25 neue Cirrus SR20 für Lufthansa-Flugschule in Phoenix

Cirrus Trac SR20: United baut Flotte ihrer Flugschule markant aus

Cirrus Trac SR20: United baut Flotte ihrer Flugschule markant aus

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg