Chinesische Kriegsschiffe: Gefahr für den Luftverkehr.

Australien und NeuseelandChinesisches Militär warnt Zivilflugzeuge kurzfristig vor scharfen Schüssen

Beunruhigendes Ereignis für Airlines: Mit nur wenig Vorlauf gab das chinesische Militär bekannt, eine scharfe Schießübung zwischen Australien und Neuseeland zu planen. Der Luftraum ist gesperrt.

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Schon seit ein paar Tagen halten sich drei chinesische Kriegsschiffe in der Tasmanischen See auf. Was genau sie dort tun und warum, ist unklar. Doch jetzt wirkt sich die Präsenz auch auf den zivilen Luftverkehr aus. Am Freitagmorgen (21. Februar) warnte das chinesische Militär, dass es Schießübungen plane. Der Luftraum 18 Kilometer um die Schiffe ist bis in eine Höhe von 45.000 Fuß (rund 13.700 Meter) gesperrt.

Die Warnung kam laut Informationen des australischen Senders ABC erst kurz vor der geplanten Übung. Offenbar wurde ein Emirates-Flug, der von Sydney nach Christchurch in Neuseeland unterwegs war, von den Chinesen direkt gewarnt. Der Luftraum bleibt auch weiterhin gesperrt. Mindestens drei Flüge wurden offenbar wegen der Übung bislang umgeleitet.

«Beunruhigend für die Fluggesellschaften»

Australien scheint irritiert von der Maßnahme. Verteidigungsminister Richard Marles erklärte gegenüber ABC, man sei von China nicht frühzeitig benachrichtigt worden, «wir wurden erst im Laufe des Tages auf das Problem aufmerksam». China habe eine Mitteilung veröffentlicht, dass es beabsichtigte, scharf zu schießen, «und damit meine ich eine Nachricht, die von Airlines empfangen wurde, von kommerziellen Flugzeugen, die in dem Moment über die Tasmanische See flogen».

Die Schiffe hätten sich zwar an internationales Recht gehalten, aber man erwarte normalerweise eine Vorankündigung von 12 bis 24 Stunden. «Deshalb kann ich verstehen, dass dies wahrscheinlich ... sehr beunruhigend für die Fluggesellschaften war», so der Minister.

Drei Schiffe in internationalen Gewässern

Die drei Schiffe der Volksbefreiungsarmee - die Fregatte Hengyang der Jiangkai-Klasse, der Kreuzer Zunyi der Renhai-Klasse und das Versorgungsschiff Weishanhu der Fuchi-Klasse - befinden sich laut der Zeitung the Guardian etwa 340 Seemeilen (630 Kilometer) vor Eden an der Südküste von New South Wales in internationalen Gewässern - zwischen Australien und Neuseeland.

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