Chinesische Kriegsschiffe: Gefahr für den Luftverkehr.

Australien und NeuseelandChinesisches Militär warnt Zivilflugzeuge kurzfristig vor scharfen Schüssen

Beunruhigendes Ereignis für Airlines: Mit nur wenig Vorlauf gab das chinesische Militär bekannt, eine scharfe Schießübung zwischen Australien und Neuseeland zu planen. Der Luftraum ist gesperrt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon seit ein paar Tagen halten sich drei chinesische Kriegsschiffe in der Tasmanischen See auf. Was genau sie dort tun und warum, ist unklar. Doch jetzt wirkt sich die Präsenz auch auf den zivilen Luftverkehr aus. Am Freitagmorgen (21. Februar) warnte das chinesische Militär, dass es Schießübungen plane. Der Luftraum 18 Kilometer um die Schiffe ist bis in eine Höhe von 45.000 Fuß (rund 13.700 Meter) gesperrt.

Die Warnung kam laut Informationen des australischen Senders ABC erst kurz vor der geplanten Übung. Offenbar wurde ein Emirates-Flug, der von Sydney nach Christchurch in Neuseeland unterwegs war, von den Chinesen direkt gewarnt. Der Luftraum bleibt auch weiterhin gesperrt. Mindestens drei Flüge wurden offenbar wegen der Übung bislang umgeleitet.

«Beunruhigend für die Fluggesellschaften»

Australien scheint irritiert von der Maßnahme. Verteidigungsminister Richard Marles erklärte gegenüber ABC, man sei von China nicht frühzeitig benachrichtigt worden, «wir wurden erst im Laufe des Tages auf das Problem aufmerksam». China habe eine Mitteilung veröffentlicht, dass es beabsichtigte, scharf zu schießen, «und damit meine ich eine Nachricht, die von Airlines empfangen wurde, von kommerziellen Flugzeugen, die in dem Moment über die Tasmanische See flogen».

Die Schiffe hätten sich zwar an internationales Recht gehalten, aber man erwarte normalerweise eine Vorankündigung von 12 bis 24 Stunden. «Deshalb kann ich verstehen, dass dies wahrscheinlich ... sehr beunruhigend für die Fluggesellschaften war», so der Minister.

Drei Schiffe in internationalen Gewässern

Die drei Schiffe der Volksbefreiungsarmee - die Fregatte Hengyang der Jiangkai-Klasse, der Kreuzer Zunyi der Renhai-Klasse und das Versorgungsschiff Weishanhu der Fuchi-Klasse - befinden sich laut der Zeitung the Guardian etwa 340 Seemeilen (630 Kilometer) vor Eden an der Südküste von New South Wales in internationalen Gewässern - zwischen Australien und Neuseeland.

Mehr zum Thema

Pantir-S: Mit so einem russischen Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System soll der Jet beschossen worden sein.

Aserbaidschan geht offenbar von russischem Beschuss der Embraer E190 aus

<script type="text/javascript">
var snackTV_config = {
	"autoplay": "false",
	"bgcolor": "ffffff",
	"cat": "",
	"contenid": "",
	"color": "ffffff",
	"dynmode": "manual",
	"dynusetypes": "",
	"font": "Arial",
	"hideitems": "none",
	"ignore": "",
	"layout": "dark",
	"mainteaser": 0,
	"playlist": "false",
	"publisher": "aerotelegraph",
	"search": "",
	"type": 7,
	"tagtype": "static",
	"userwidth": "100%",
	"videos": "1583309"
};</script>
<script type="text/javascript" src="https://www.snacktv.de/snacktag/snacktag.js" charset="iso-8859-1"></script>

MH17 wurde von Buk-Rakete abgeschossen

Der Zerstörer Admiral Ushakov: Nimmt an der russischen Gefechtsübung teil.

Gigantische Luftraumsperrung im Norden Europas wegen russischer Armeeübung

Ein Airbus A320 von Jetstar (hier ein Archivbild eines anderen Exemplars): Solch ein Flieger war am 9. August in den Vorfall verwickelt.

Zwei Beinahe-Kollisionen setzen Flugsicherung in Sydney unter Druck - Chef muss zum Rapport

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier