Airbus A350: Nicht alle regionalen Crews haben auf Stammrouten genug zu tun.

Standort FrankfurtChinesische Lufthansa-Crews durch Stopp der Peking-Flüge unterbeschäftigt

Die größte deutsche Fluggesellschaft stellt ihre Strecke von Frankfurt nach Peking ein. Das hat Auswirkungen auf eine bestimmte Gruppe von Lufthansa-Beschäftigten.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein Weg, auch für Gäste aus anderen Zielmärkten eine familiäre Atmosphäre an Bord zu schaffen. Auf Flügen nach China, Japan und Korea setzt Lufthansa auch sogenannte regionale Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ein. Sie stammen aus dem Land, in die der Flug geht, sprechen die dortige Sprache und kennen die lokalen Gepflogenheiten.

Doch die weltpolitische Lage hat die Märkte verändert, die für die Lufthansa wichtig sind. Erst gerade wurde bekannt, dass die Fluggesellschaft die Flüge von Frankfurt nach Peking einstellt. Restriktionen im Luftraum sorgen dafür, dass die Strecke nicht mehr rentabel ist. Denn die Airline-Konkurrenz aus China kann weiterhin den russischen Luftraum nutzen und spart dadurch Zeit und Geld, weshalb sie günstigere Tickets anbieten kann.

Auch auf anderen Strecken im Einsatz

Die Einstellung der Route hat auch Auswirkungen auf die regionalen Crews. «Für unsere chinesischen Kolleg:innen ex FRA hat sich die Einsatzsituation seit dem Wegfall der PEK-Strecke deutlich verändert», heißt es in einem internen Schreiben der Personalvertretung Kabine der Lufthansa. Es werde wohl dazu kommen, dass die Crews auch auf Strecken nach Almaty, Astana, Dammam und Riyadh eingesetzt werden.

Zudem gibt es laut dem Schreiben Pläne, die Mitarbeitenden auch in Richtung USA einzusetzen. Doch dafür braucht es Visa. «Derzeit läuft die Vergabe von US-Visa an unsere chinesischen Kolleg:innen weiter, so dass im Laufe des Winterflugplans auch hier ein Einsatz beginnen kann», heißt es dazu von der Personalvertretung. Noch seien aber nicht genügend regionale Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter mit Visa ausgestattet.

Korea ist gut ausgelastet

Im Gegensatz zu den chinesischen Crews in Frankfurt sind die chinesischen Crews in München sowie die japanischen und koreanischen Crews generell nicht unterbeschäftigt. Bei den koreanischen Mitarbeitenden hat es dem Schreiben zufolge sogar neue Schulungen gegeben. Bei Japan stagniere die Situation. So seien koreanische und japanische Kolleginnen und Kollegen nur punktuell auf anderen Strecken im Einsatz. Lufthansas chinesische Crews ab München arbeiten teilweise auch auf Flügen nach Dubai.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Lufthansa: Je nach Ziel sind auch einheimische Flugbegleitende an Bord.

Regionale Lufthansa-Crews dürfen auch auf anderen Strecken arbeiten

Crew von Lufthansa: Es fehlt an Personal.

Lufthansa-Crews sprechen von «untragbaren» Zuständen

Flieger von Swiss und Lufthansa: Geplant ist ein Personaltausch.

Auch Lufthansa-Personal ärgert sich über Einsatz bei Swiss

Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYD: Verlässt die Flotte von Lufthansa.

Warum sich Lufthansa von zwei ihrer Boeing 747-8 trennt

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin