Mitarbeiter von International Aero Engines: China will von westlichen Motorenbauern unabhängig werden.

Aero Engine Corporation of ChinaChina will Rolls Royce und Co. Konkurrenz machen

China baut zwar bereits Passagierflugzeuge, aber noch keine leistungsfähigen Triebwerke. Das soll sich nun mit der Fusion kleinerer Hersteller zum Megakonzern Aero Engine Corporation of China ändern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

China will in der Luftfahrt unabhängiger vom Westen sein. Seit Jahren hat die Regierung in Peking die Branche zu einem strategischen Pfeiler ihrer Industriepolitik auserkoren. Entsprechend werden Unternehmen neu geordnet und Milliarden investiert.

Die ersten Früchte sind das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug Comac ARJ21, das kürzlich erstmals flog oder der neue Mittelstreckenjet Comac C919, der bald zum Jungfernflug abheben soll. Doch beiden ist eines gemeinsam: Ihre Triebwerke stammen genauso von westlichen Herstellern wie die Motoren des chinesischen Turbopropfliegers Xian MA-60.

Angeordnete Fusion

Das soll sich ändern. Peking hat die Fusion der drei Triebwerkshersteller Avic Aviation Engine, Sichuan Chengfa Aero-Science & Technology und Avic Aero-Engine Controls durchgesetzt. Aus ihr entsteht die neue Aero Engine Corporation of China - ein neuer Gigant mit 96.000 Mitarbeitern. Der Staat und die beiden Flugzeugbauern Avic und Comic kontrollieren ihn.

Die Schaffung von Aero Engine Corporation of China war im Frühjahr im Rahmen der Verabschiedung des 13. Fünfjahresplans beschlossen worden, der von 2016 bis 2020 läuft. Peking will mit einer Stärkung der Luftfahrt technologisch stärker werden und so neue Wachstumsfelder erschließen, nachdem die chinesische Wirtschaft allgemein langsamer wächst. Zudem soll mit eigenen Triebwerken das eigene Militär gestärkt werden.

Westen dominiert klar

China tut damit, was auch Russland schon tut. Das riesige Land hat zwar eine weiter entwickelte Triebwerksindustrie. Doch auch Moskau will sie weiter stärken. So soll der Sukhoi Superjet künftig mit heimischen Motoren vom Typ PD-14 von Hersteller Aviadvigatel fliegen. Derzeit verwendet er noch Power Jet Sam 146, die von der französischen Snecma zusammen mit der russischen Saturn hergestellt werden.

Die großen Anbieter sitzen derzeit alle noch im Westen. Die wichtigsten Anbieter sind Rolls Royce, General Electric und Pratt & Whitney. Daneben gibt es zahlreiche Gemeinschaftsunternehmen wie CFM International (GE und Snecma), Engine Alliance (GE und Pratt & Whitney) und International Aero Engines (Pratt & Whitney, Japanese Aero Engines Corporation, MTU Aero Engines).

Mehr zum Thema

Am 28. Juni 2016 flog die Comac ARJ21 erstmals im Linienbetrieb. Das Flugzeug wird in zwei Varianten angeboten.

Chinas erster Jet fliegt - mit zehn Jahren Verspätung

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies