Inselrepublik Taiwan (vorne) und Festland-China in der Nacht: So nah beieinander und doch so zerstritten.

Besuch von Nancy PelosiChina warnt vor Flügen rund um Taiwan

Der Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan hat auch Auswirkungen auf den Luftverkehr. China hat sechs Gebiete als Gefahrenzonen deklariert, die Airlines nicht durchfliegen sollen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Es war der meistverfolgte Flug aller Zeiten. Eine Boeing C-40 mit dem militärischen Kennzeichen 09-0540 und der Flugnummer SPAR19 brachte am Dienstag (2. August) die US-Politikerin Nancy Pelosi nach Taiwan. Das Interesse lässt sich mit der politischen Sprengkraft des Besuches erklären. China erkennt die Unabhängigkeit Taiwans nicht an und hatte zuvor vor einem Besuch durch die ranghohe Politikerin gewarnt.

«Wer mit dem Feuer spielt, wird sich irgendwann verbrennen», sagte Chinas Außenminister Wang Yi am selben Tag - Worte, die auch Präsident Xi im Gespräch mit Joe Biden gewählt hatte. Pelosi flog dennoch in das Land. Und die Reaktion folgte.

Sechs Gefahrenzonen

China hat in Asien tätige Fluggesellschaften gewarnt, die Gebiete um Taiwan zu meiden, da man dort Militärübungen durchführe. Sechs Luftraumbereiche deklariert das Land als «Gefahrenzonen». Der Flugverkehr werde von 12 Uhr am 4. August bis 12 Uhr am 7. August eingeschränkt sein.

Einige Airlines haben bereits reagiert. Cathay Pacific weist ihre Crews etwa an, Treibstoff für 30 Minuten längere Flugzeit mitzuführen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Korean Air umfliegt auf Reisen in Richtung Südasien den Luftraum Taiwans. Japans Fluggesellschaften sowie Asiana Airlines aus Korea haben dagegen an ihren Flugplänen bislang keine Anpassungen vorgenommen.

Viele Streichungen

In den Regionen auf chinesischem Gebiet kam es zu Streichungen. Am Xiamen Gaoqi International Airport, einem der Taiwan am nächsten gelegenen Flughäfen des Festlands, wurden 123 Flüge annulliert. Auf dem internationalen Flughafen Fuzhou Changle in Fujian wurden 93 Flüge gestrichen.

Die sechs Gefahrenzonen:

Bild: Xinhua

Mehr zum Thema

SPAR19: Zwang Flightradar 24 teilweise in die Knie.

Die Welt schaut auf Flug SPAR19

Flieger von China Airlines: Die Fluggesellschaft muss ihre Athen-Passagiere im Sommer auf Dritt-Airlines umbuchen.

China Airlines darf nicht nach Athen fliegen

Die Senkaku-Inseln: Seit Jahrzehnten ein Streitpunkt.

Insel-Streit trifft Luftfahrt

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin