Von der Antonov An-225 wurde nur ein Stück gebaut.

Antonov An-225Chinesen kaufen Rechte am Giganten der Lüfte

Sie ist das größte Frachtflugzeug der Welt und ist bei übergroßen Sendungen konkurrenzlos. Dennoch wurde nur ein Exemplar der Antonov An-225 gebaut. Das wollen China und die Ukraine ändern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ihre Geburt verdankt sie dem sowjetischen Raumfahrtprogramm. Um die Raumfähre Buran ins All zu bringen, suchte die Sowjetunion in den Achtzigerjahren ein Trägerflugzeug. Die Antwort der Ingenieure von Antonov war die An-225. 1988 flog sie zum ersten Mal. Trotz ihrer eindrücklichen Tragkraft von bis zu 250 Tonnen wurde nur ein Exemplar gebaut. Ein zweites wurde zwar begonnen, aber nicht fertiggestellt. Es steht seither in einem Hangar.

Heute ist die einzige An-225 – Übername Mriya (Deutsch: Traum) – der Welt gefragter denn je. Der 84 Meter lange Gigant fliegt für Antonov Airlines Spezialgüter durch die Welt, die sonst in kein Flugzeug passen. Sie bringt beispielsweise schwere Baumaschinen in Erdbebengebiete oder riesige Gasturbinen von Herstellern zu Kunden. Deshalb beschloss Antonov schon 2009, die zweite An-225 fertigzustellen. Sie ist zu rund 60 bis 70 Prozent fertig gebaut. Doch die nötigen rund 300 Millionen Dollar konnten nicht aufgebracht werden. Und so wurde der Plan nie umgesetzt.

Schon 2019 die ersten Auslieferungen

Nun aber bekommt die An-225 ein zweites Leben. Die Flugzeugbauer Antonov und Aviation Industry Corporation of China Avic unterzeichneten am Mittwoch (30. August) ein Abkommen, wonach die gesamten Rechte am Sechsstrahler an die Chinesen übergehen. In einem ersten Schritt wollen der ukrainische und der chinesische Hersteller die unfertige An-225 modernisieren und vollenden.

Danach soll die Serienproduktion in China gestartet werden. Antonov wird daran beteiligt sein. Schon für 2019 ist die erste Auslieferung geplant. Ein straffer Zeitplan.

Erfahren Sie mehr über die Antonov An-225 Mriya in der oben stehenden Bildergalerie mit Video.

Mehr zum Thema

Zerstörtes Wrack der Antonov An-124 in Tripolis: Der Transporter ist für Libyan Arab Air Cargo geflogen.

Riesenfrachter bei Gefechten zerstört

Die Entwicklung der Antonov An-124 begann in den Siebzigerjahren. Ursprünglich ging es darum, einen großen Transporter für die sowjetische Armee zu bauen.

Russland will selbst Antonov An-124 bauen

An-225 mit Raumfähre: Keine Teile mehr aus Russland für Antonov.

Antonov kann keine Flugzeuge mehr bauen

Den Erstflug absolvierte die 69 Meter lange Maschine mit einer Spannweite von 73,3 Metern 1982.

Azerbaijan Airlines will Boeing 737 Max und Mega-Frachter

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies