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Nach Absturz

China, Indonesien und Ethiopian grounden 737 Max 8

China und Indonesien untersagen Airlines nach dem Ethiopian-Airlines-Unglück den Betrieb von Boeing 737 Max 8. Auch die Fluglinie selber behält ihre Jets des Modells am Boden.

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines mit 157 Toten reagiert die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC. Sie untersagt allen heimischen Fluggesellschaften ab Montagabend (11. März) vorerst den Betrieb von 737 Max 8. Der Absturz sei der zweite mit einer neu ausgelieferten 737 Max 8 gewesen nach dem Unglück einer Maschine von Lion Air im Oktober vergangenen Jahres, so die Civil Aviation Administration of China.

In beiden Fällen seien die Abstürze kurz nach dem Start geschehen und würden gewissen Ähnlichkeiten aufweisen. Im Sinne einer Null-Toleranz-Strategie bei Sicherheitsrisiken habe man daher den vorläufigen Betriebsstopp für das Flugzeugmodell angeordnet, so die Behörde. In China sind rund 100 Flieger des Typs unterwegs. Ein Boeing-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zur Entscheidung Chinas gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ab.

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Auch Ethiopian Airlines selber behält alle ihre 737 Max 8 seit Sonntag vorerst am Boden. «Auch wenn wir den Grund für den Unfall noch nicht kennen, mussten wir uns dafür entscheiden, diese bestimmte Flotte als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung zu grounden», schrieb die Fluggesellschaft am Montagmorgen beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Indonesien hat inzwischen ebenfalls reagiert und ein Grounding aller Boeing 737 Max 8 verordnet. Cayman Airways hat ebenso ein Grounding ihrer Boeing 737 Max angeordnet. Die Maßnahme gelte bis auf Weiteres, so die Fluggesellschaft. Die indische Luftfahrtbehörde DGCA hat sich dagegen gegen ein Grounding ausgesprochen. Dafür sehe man keinen Anlass.

 



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