Air-China-Jumbo: Die erste 747-8-Order des Jahres.

Erste Jumbo-Order des Jahres

Air China bestellt B747-8 bei Boeing - eine willkommene Erfolgsmeldung. Großflieger verkaufen sich gerade schlecht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Auf dem Markt für Großraum-Flieger herrscht derzeit gespenstische Ruhe. Airbus musste seine Lieferziele für den A380 fürs laufende Jahr kürzlich zurückschrauben. Erst vier Flieger verkauften die Europäer bislang 2012. Ursprünglich lag das Jahresziel bei 30 Stück. Bei Boeings neuer Version der B747 lief zuerst gar nichts. Erst jetzt ging die erste Bestellung des Jahres ein. Air China wandelte eine Absichtserklärung über den Kauf von fünf der neuen Jumbos in eine feste Bestellung um. Insgesamt 40 Stück der B747-8 wurden damit insgesamt bisher bestellt. Für die Amerikaner ist das aber noch längst kein Grund, sich auf die Schulter zu klopfen.

Bis die Jumbos die Entwicklungskosten wieder hereinholen, dürfte es bei beiden großen Herstellern deshalb noch einige Zeit dauern. Verspätungen und Anpassungen kosteten Boeing bereits Milliarden, und Airbus hatte durch die Probleme mit den Haarrissen an den Tragflächen und auch durch Verspätungen ebenfalls Kosten in Milliardenhöhe zu gewärtigen. Nun macht es die schleppende Entwicklung am Markt den Jumbos zusätzlich schwer. Ursprünglich sollten größere Jets deshalb nachgefragt werden, weil Airlines in Zeiten immer schneller wachsender Passagierzahlen mit großen Flugzeugen effizienter arbeiten können. Auch die Flughäfen, die bereits an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten, könnten mit der B747-8 und dem A380 theoretisch entlastet werden.

Mehr Flexibilität bei kleineren Fliegern

Doch Passagiere wollen eben auch Flexibilität und Vielfalt, was ihre Reiseoptionen betrifft. Fluggesellschaften bestellen aus diesem Grund verstärkt kleinere Jets wie den Dreamliner oder die B777. Für sie ist es eben doch ein Risiko, auf jedem Flug sicher 500 Sitze füllen zu müssen. Eine zweistrahlige B777-200-ER kann fast genauso weit fliegen wie der vierstrahlige Jumbo - ist aber schneller gefüllt und ebenso effizient.

Doch die Hersteller sehen trotzdem noch einen Markt für die Flieger. Sie setzen auf aufstrebende Nationen, die mit hohen Einwohnerzahlen und einer wachsenden Mittelklasse auch ein überdurchschnittliches Passagierwachstum aufweisen. In der Branche sieht man als die vielversprechendsten Zukunftsmärkte momentan China und Indien an. Von der Nachfrage aus diesen Ländern hängt wohl auch langfristig die Zukunft der Jumbo-Programme ab. Airbus-Chef Fabrice Bregier ist da zuversichtlich. China sei noch nicht ganz da wo das Land sein könne. Aber die Volksrepublik werde sich zu einem riesigen Markt für den A380 mausern. Da sei er sich sicher, erklärte bei der Luftfahrtmesse ILA in Berlin gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin