Blended Wing BodyChina lässt Experimental-Flunder abheben

Nicht nur Airbus und Boeing interessieren sich für Flugzeuge, bei denen Rumpf und Flügel eins sind. Auch in China fliegt nun ein Blended-Wing-Body-Experimentalflugzeug.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Schon im Jahr 1910 arbeitete der deutsche Luftfahrtpionier Hugo Junkers am Konzept. Später folgten weitere Flugzeugbauer, auch Airbus und Boeing. Sie alle forschten und forschen teilweise immer noch am sogenannte Blended-Wing-Body-Flugzeug.

Dabei handelt es sich um ein Konzept, bei dem das Flugzeug nicht eine Röhre mit Tragflächen daran ist, sondern bei dem Flügel und Rumpf fließend ineinander übergehen. Sie sind quasi eins. Man erhofft sich von der Konstruktion, bei der die Triebwerke meist oben auf dem Heck sitzen, unter anderem Treibstoffersparnis und weniger Lärm.

Erstflug in China geglückt

Boeing entwickelte zusammen mit der Nasa das Experimentalflugzeug X-48 und testete es als ferngesteuertes Modell mit 6,4 Metern Spannweite. Airbus' Experimentalflieger namens Maveric ist etwa halb so groß. Bei einem der Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge des europäischen Herstellers handelt es sich ebenfalls um ein Blended Wing Body.

Auch in China arbeitet man an solch einem Konzept - es trägt den Namen NPU-BWB-300. Zuständig ist die Northwestern Polytechnical University. Ein verkleinertes Experimentalflugzeug absolvierte am 30. Januar seinen Erstflug. Dieser fand am Flugplatz Jingbian in der Provinz Shaanxi statt, den China 2021 als Testbasis für unbemanntes Fliegen vorgestellt hatte.

Flugzeug autonom unterwegs

Das Modell flog laut chinesischen Medien autonom einen vorher programmierten Flugplan ab. Es gab zunächst keine Angaben zur Größe des Fliegers. Allerdings ist er auf einem Foto gemeinsam mit Menschen zu sehen, die als Referenz dienen. So könnte man die Spannweite grob auf die sechseinhalb Meter der X-48 schätzen. Ein Vertreter des Blended-Wing-Body-Programmes deutete an, dass man auch zu elektrischem sowie Wasserstoff-Antrieb forscht.

Die NPU-BWB-300. Bild: Northwestern Polytechnical University

In einem Artikel des Chinese Journal of Aeronautics hieß es im Sommer 2019 über NPU-BWB-300, das reale Flugzeug solle einst 45 Meter lang werden und eine Spannweite von 65 Metern haben. Zum Vergleich: Eine Boeing 787-8 ist knapp 57 Meter lang und hat eine Spannweite von gut 60 Metern.

Mehr zum Thema

Die Westland Dreadnought war die erste Umsetzung eines Blended-Wing-Body-Fliegers. Sie stürzte allerdings beim Erstflug ab.

Die Suche nach dem besseren Flugzeug

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Flach und breit, erinnert ein wenig an eine Flunder: Die Natilus 3.8T soll das erste von mehreren autonom fliegenden Frachtflugzeugen sein.

Diese Fracht-Flunder fliegt ohne Cockpitcrew

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack