Blended Wing BodyChina lässt Experimental-Flunder abheben

Nicht nur Airbus und Boeing interessieren sich für Flugzeuge, bei denen Rumpf und Flügel eins sind. Auch in China fliegt nun ein Blended-Wing-Body-Experimentalflugzeug.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon im Jahr 1910 arbeitete der deutsche Luftfahrtpionier Hugo Junkers am Konzept. Später folgten weitere Flugzeugbauer, auch Airbus und Boeing. Sie alle forschten und forschen teilweise immer noch am sogenannte Blended-Wing-Body-Flugzeug.

Dabei handelt es sich um ein Konzept, bei dem das Flugzeug nicht eine Röhre mit Tragflächen daran ist, sondern bei dem Flügel und Rumpf fließend ineinander übergehen. Sie sind quasi eins. Man erhofft sich von der Konstruktion, bei der die Triebwerke meist oben auf dem Heck sitzen, unter anderem Treibstoffersparnis und weniger Lärm.

Erstflug in China geglückt

Boeing entwickelte zusammen mit der Nasa das Experimentalflugzeug X-48 und testete es als ferngesteuertes Modell mit 6,4 Metern Spannweite. Airbus' Experimentalflieger namens Maveric ist etwa halb so groß. Bei einem der Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge des europäischen Herstellers handelt es sich ebenfalls um ein Blended Wing Body.

Auch in China arbeitet man an solch einem Konzept - es trägt den Namen NPU-BWB-300. Zuständig ist die Northwestern Polytechnical University. Ein verkleinertes Experimentalflugzeug absolvierte am 30. Januar seinen Erstflug. Dieser fand am Flugplatz Jingbian in der Provinz Shaanxi statt, den China 2021 als Testbasis für unbemanntes Fliegen vorgestellt hatte.

Flugzeug autonom unterwegs

Das Modell flog laut chinesischen Medien autonom einen vorher programmierten Flugplan ab. Es gab zunächst keine Angaben zur Größe des Fliegers. Allerdings ist er auf einem Foto gemeinsam mit Menschen zu sehen, die als Referenz dienen. So könnte man die Spannweite grob auf die sechseinhalb Meter der X-48 schätzen. Ein Vertreter des Blended-Wing-Body-Programmes deutete an, dass man auch zu elektrischem sowie Wasserstoff-Antrieb forscht.

Die NPU-BWB-300. Bild: Northwestern Polytechnical University

In einem Artikel des Chinese Journal of Aeronautics hieß es im Sommer 2019 über NPU-BWB-300, das reale Flugzeug solle einst 45 Meter lang werden und eine Spannweite von 65 Metern haben. Zum Vergleich: Eine Boeing 787-8 ist knapp 57 Meter lang und hat eine Spannweite von gut 60 Metern.

Mehr zum Thema

Die Westland Dreadnought war die erste Umsetzung eines Blended-Wing-Body-Fliegers. Sie stürzte allerdings beim Erstflug ab.

Die Suche nach dem besseren Flugzeug

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Flach und breit, erinnert ein wenig an eine Flunder: Die Natilus 3.8T soll das erste von mehreren autonom fliegenden Frachtflugzeugen sein.

Diese Fracht-Flunder fliegt ohne Cockpitcrew

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack