Abflugsbereich in Peking: Pünktlichkeit ist hier selten.

China bestraft falsche Alarme

Die Luftfahrt in China leidet unter der Zunahme anonymer und falscher Drohungen vor Terrorakten. Nun greift die Regierung durch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

In China sind viele Flughäfen ohnehin schon überlastet. Noch mehr Druck entstand in diesem Jahr durch terroristische Drohungen, die sich als Streiche herausstellten. Mindestens achtzig solcher Anrufe oder Schreiben haben die Flughäfen und Fluggesellschaften des Landes in diesem Jahr schon erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Sie alle sorgten für annullierte Flüge, Verspätungen und gesperrte Terminals – und damit auch für hohe Kosten. Dem will die Regierung nun ein Ende setzen. Sie droht allen, die sich aus Terrordrohungen einen Spaß machen, mit harten Strafen.

Wenn der wirtschaftliche Schaden über 500'000 Yuan (umgerechnet rund 60'000 Euro/75'000 Franken) liegt, drohen den Verantwortlichen fünf Jahre im Gefängnis. Wird es teurer, verlängert sich auch die Haftstrafe. Zumindest diejenigen, die nur aus Spaß oder persönlichen Gründen die Drohungen aussprechen, dürften davon abgeschreckt sein. Wie die Regierung mitteilte, waren häufige Gründe für die Anrufe und Schreiben auch pure Neugier oder sogar das Bedürfnis, einen Freund oder eine Freundin von einer Reise abzuhalten.

Große Probleme mit Verspätungen

Die Flughäfen können nur hoffen, dass die Regelungen wirksam sind. Schanghai und Peking gehören jetzt schon zu den unpünktlichsten Flughäfen weltweit. Nur rund 18 Prozent der Flüge verlassen Peking pünktlich, in Schanghai sind es rund 29 Prozent.

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin