A330 von China Eastern Airlines: Ein Missverständnis löste wohl den Fehlstart aus

China Eastern muss Englisch lernen

Die Crews der chinesischen Fluglinie sprechen zu schlecht Englisch. Daher gab es Probleme bei der Verständigung mit Fluglotsen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ganz genau weiß man noch nicht, was am Montag in Osaka passiert ist. Doch eines scheint klar: Der Airbus A330 von China Eastern Airlines startete offenbar in Richtung Schanghai Pudong International, ohne dafür die Erlaubnis des Kontrollturms erhalten zu haben. Laut japanischen Medienberichten hatte der Fluglotse den Flugkapitän angewiesen, am Anfang der Startbahn auf weitere Instruktionen zu warten. Dieser tat das aber nicht, sondern startete mit 245 Passagieren an Bord direkt. Die japanischen Behörden leiteten jetzt Ermittlungen ein, um herauszufinden, ob der Pilot die Anweisungen des Towers absichtlich ignoriert hat.

Egal, was die Ergebnisse der Untersuchung sind drohen der Crew aber keine Strafen, wie China Daily berichtet. Es geht bei der Untersuchung in erster Linie darum, in Zukunft Zwischenfälle dieser Art zu vermeiden. China Eastern äußert sich nicht genau zu den Ursachen des Fehlstarts. Trotzdem scheint man davon auszugehen, dass er auf einem Missverständnis beruhte - im wahrsten Sinne des Wortes. In einer Mitteilung erklärt die Fluggesellschaft, dass sie Englischkenntnisse ihrer Crews verbessern wolle, um die Sicherheit während des Fluges zu garantieren.

Beweismaterial

Auch wenn weder die japanischen Behörden noch die Fluggesellschaft vorhaben, die Crew für den Vorfall zu bestrafen - laut Brancheninsidern, die China Daily zitiert, drohen dem Piloten für den Fall, dass er Schuld trägt, harte Strafen von Seiten der chinesischen Behörden. Auch diese arbeiten daran, die genauen Gründe zu eruieren und hoffen auf Erkenntnisse der japanischen Kollegen. Die Auswertung der Stimmaufnahmen aus dem Cockpit dürften dabei essenzielles Beweismaterial sein.

Mehr zum Thema

Fahrwerk einer Boeing 777: Welcher Airline der Jet gehörte, der das Teil verlor, ist noch ungeklärt.

60-Kilo-Teil einer Boeing 777 fällt vom Himmel

Flughafen Basel-Mülhausen: Bald Verbindung nach China?

Flughafen Basel hofft auf China-Flug

Kapazität gesteigert: Shanghai-Pudong könnte mit dem vierten Runway bis zu 80 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen.

Schanghai eröffnet vierte Piste

Air France: A380 nach Schanghai statt nach Singapur

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack