A330 von China Eastern Airlines: Ein Missverständnis löste wohl den Fehlstart aus

China Eastern muss Englisch lernen

Die Crews der chinesischen Fluglinie sprechen zu schlecht Englisch. Daher gab es Probleme bei der Verständigung mit Fluglotsen.

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Ganz genau weiß man noch nicht, was am Montag in Osaka passiert ist. Doch eines scheint klar: Der Airbus A330 von China Eastern Airlines startete offenbar in Richtung Schanghai Pudong International, ohne dafür die Erlaubnis des Kontrollturms erhalten zu haben. Laut japanischen Medienberichten hatte der Fluglotse den Flugkapitän angewiesen, am Anfang der Startbahn auf weitere Instruktionen zu warten. Dieser tat das aber nicht, sondern startete mit 245 Passagieren an Bord direkt. Die japanischen Behörden leiteten jetzt Ermittlungen ein, um herauszufinden, ob der Pilot die Anweisungen des Towers absichtlich ignoriert hat.

Egal, was die Ergebnisse der Untersuchung sind drohen der Crew aber keine Strafen, wie China Daily berichtet. Es geht bei der Untersuchung in erster Linie darum, in Zukunft Zwischenfälle dieser Art zu vermeiden. China Eastern äußert sich nicht genau zu den Ursachen des Fehlstarts. Trotzdem scheint man davon auszugehen, dass er auf einem Missverständnis beruhte - im wahrsten Sinne des Wortes. In einer Mitteilung erklärt die Fluggesellschaft, dass sie Englischkenntnisse ihrer Crews verbessern wolle, um die Sicherheit während des Fluges zu garantieren.

Beweismaterial

Auch wenn weder die japanischen Behörden noch die Fluggesellschaft vorhaben, die Crew für den Vorfall zu bestrafen - laut Brancheninsidern, die China Daily zitiert, drohen dem Piloten für den Fall, dass er Schuld trägt, harte Strafen von Seiten der chinesischen Behörden. Auch diese arbeiten daran, die genauen Gründe zu eruieren und hoffen auf Erkenntnisse der japanischen Kollegen. Die Auswertung der Stimmaufnahmen aus dem Cockpit dürften dabei essenzielles Beweismaterial sein.

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