Boeing 787-9 von Ethiopian: Die Airline hat Ärger.

Route gesperrtChina bestraft Ethiopian wegen Covid-Passagieren

Die Fluglinie aus Äthiopien hat wiederholt Covid-19-positive Passagiere nach China gebracht. Nun gibt es für Ethiopian Airlines Sperren auf zwei Routen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es sind harte Regeln: Wenn Airlines mit einem Flug fünf oder mehr Passagiere nach China bringen, die dann positiv auf Covid-19 getestet werden, suspendiert die Luftfahrtbehörde CAAC die Verbindung temporär. Ethiopian Airlines bekommt das nun zum wiederholten Mal zu spüren.

Zum einen geht um die Route Addis Ababa - Shanghai. Die CAAC hatte die Strecke für Ethiopian erstmals Ende August für eine Woche gestoppt, nachdem fünf Passagiere positiv getestet worden waren. Anfang Oktober gab es dann erneut ein Mal fünf und ein Mal zehn Positiv-Fälle, was zu einer Sperre vom 26. Oktober bis zum 29. November führte.

Sperre auch auf Guangzhou-Route

Doch noch bevor die Sperre begann, brachte die Airline aus Äthiopien am 20. Oktober elf Reisende nach Shanghai, deren Tests positiv ausfielen. Daher verlängerte die Behörde die Sperre nun noch einmal um vier Wochen. Damit können die Flüge erst 2021 wieder starten.

Auch auf der Strecke Addis Ababa - Guangzhou muss Ethiopian eine Pause einlegen. Nachdem auf dieser Route am 24. Oktober fünf positive Passagiere flogen, ist die Verbindung ab dem 9. November für eine Woche gesperrt.

Andere Airlines ebenfalls betroffen

Ethiopian erklärte laut dem afrikanischen Portal News Aero, man werde künftig keine Tests mehr vom chinesischen Krankenhaus in Addis Ababa akzeptieren. Passagiere mit dort ausgestellte negative Testergebnissen seien später positiv getestet worden.

Auch andere Fluglinien erhielten bereits Sperren, darunter China Eastern, Aeroflot und Etihad. Die Regeln der CAAC gelten schon seit Juni. Sie sehen eine einwöchige Sperre bei fünf oder mehr Positiv-Fällen vor und einen vierwöchigen Routenstopp bei zehn oder mehr. Zu Beginn darf eine Verbindung nur ein Mal pro Woche geflogen werden. Nach drei Wochen ohne Infizierten kann die Frequenz auf zwei Flüge pro Woche angehoben werden.

Mehr zum Thema

Ethiopian übernimmt zwei weitere De Havilland Canada Dash 8

Ethiopian übernimmt zwei weitere De Havilland Canada Dash 8

Ethiopian Airlines plant Flüge nach Wien und Genf

Ethiopian Airlines plant Flüge nach Wien und Genf

Pilot von South African Airways: Die Regierung sucht weiterhin Geld für die Nationalairline.

Ethiopian will mit Airbus A350 oder Dreamlinern helfen

Blick aus einem Airbus A321 LR von Air Astana: Die Airline hat ein neues Segment entdeckt.

Air Astana entdeckt China als Wachstumsmotor und will viel mehr Umsteiger

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin