Startender Airbus A319 von Air Namibia: Die Airline steckt in Turbulenzen.

RücktrittChaos bei Air Namibia

Im Streit mit der Regierung ist der Aufsichtsrat von Air Namibia zurückgetreten. Wie es nun für die Airline weitergeht, ist unklar.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es ist seit Langem ein Auf und Ab. Vergangenen Sommer wollte Namibia seine chronisch defizitäre Staatsairline liquidieren. Anfang Februar gab sich die Regierung wieder etwas konzilianter, blieb im Kern aber hart. Jetzt droht der Fluggesellschaft erst recht Chaos.

Denn die Mitglieder des Aufsichtsrates von Air Namibia haben am Mittwoch (3. Februar) ihren Rücktritt eingereicht. Zuvor hatten sie eine Einigung im Rechtsstreit mit der insolventen belgischen Challenge Air gefunden, dabei aber die Rückendeckung der Regierung verloren. Der Finanzminister sprach von einem einseitigen Entschluss des Aufsichtsrates. Das Gremium wirft dem Staat dagegen vor, sich direkt in die operativen Belange einzumischen, ohne seine Mitglieder zu informieren.

Unklar, wie es weitergeht

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Gegenüber der Allgemeinen Zeitung sagte der amtierende Geschäftsführer von Air Namibia, Theo Mberirua, er wisse nicht einmal ob und wann neue Aufsichtsratsmitglieder ernannt würden.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air Namibia: Die Fluggesellschaft überlebt - wieder einmal äußerst knapp.

Die Frankfurt-Strecke brachte die höchsten Verluste

Airbus A319 von Air Namibia: Umgerechnet 9,8 Millionen Euro an Staatshilfen gefordert.

Air Namibia braucht erneut Staatshilfen

Airbus A340 von Air Namibia: Die Airline bleibt angeschlagen.

Gericht rettet Air Namibia in letzter Sekunde

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies