Startender Airbus A319 von Air Namibia: Die Airline steckt in Turbulenzen.

RücktrittChaos bei Air Namibia

Im Streit mit der Regierung ist der Aufsichtsrat von Air Namibia zurückgetreten. Wie es nun für die Airline weitergeht, ist unklar.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist seit Langem ein Auf und Ab. Vergangenen Sommer wollte Namibia seine chronisch defizitäre Staatsairline liquidieren. Anfang Februar gab sich die Regierung wieder etwas konzilianter, blieb im Kern aber hart. Jetzt droht der Fluggesellschaft erst recht Chaos.

Denn die Mitglieder des Aufsichtsrates von Air Namibia haben am Mittwoch (3. Februar) ihren Rücktritt eingereicht. Zuvor hatten sie eine Einigung im Rechtsstreit mit der insolventen belgischen Challenge Air gefunden, dabei aber die Rückendeckung der Regierung verloren. Der Finanzminister sprach von einem einseitigen Entschluss des Aufsichtsrates. Das Gremium wirft dem Staat dagegen vor, sich direkt in die operativen Belange einzumischen, ohne seine Mitglieder zu informieren.

Unklar, wie es weitergeht

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Gegenüber der Allgemeinen Zeitung sagte der amtierende Geschäftsführer von Air Namibia, Theo Mberirua, er wisse nicht einmal ob und wann neue Aufsichtsratsmitglieder ernannt würden.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air Namibia: Die Fluggesellschaft überlebt - wieder einmal äußerst knapp.

Die Frankfurt-Strecke brachte die höchsten Verluste

Airbus A319 von Air Namibia: Umgerechnet 9,8 Millionen Euro an Staatshilfen gefordert.

Air Namibia braucht erneut Staatshilfen

Airbus A340 von Air Namibia: Die Airline bleibt angeschlagen.

Gericht rettet Air Namibia in letzter Sekunde

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca